Albertina feiert 250 Jahre mit Gratiseintritt und 250 Gratis-Führungen
Dieses Thema Freunden empfehlen

Albertina feiert 250-Jahr-Jubiläum mit Gratiseintritt und Sonderprogramm

Die Albertina begeht am 4. und 5. Juli 2026 ihr 250-jähriges Bestehen. An beiden Tagen ist der Eintritt zu allen drei Standorten des Museums kostenlos. Begleitend zum Jubiläum werden 250 kostenfreie Vermittlungsaktionen angeboten, für die keine Anmeldung erforderlich ist.

Das Programm richtet sich an alle Altersgruppen. Für die Jüngsten steht das Format „Bilderbuch“ bereit, für Kinder ab sechs Jahren werden altersgerechte Mitmachführungen angeboten. Erwachsene können Kunstdialoge und thematische Führungen besuchen sowie an Workshops in den Ateliers und Ausstellungen teilnehmen. Eigene Angebote gibt es zudem für Menschen mit Demenz, für blinde und sehschwache Besucher sowie für gehörlose Menschen.

Festakt und Jubiläumsprozession

Am Samstagabend findet der offizielle Festakt statt, an dem Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kanzler Christian Stocker und Vizekanzler Andreas Babler teilnehmen. Im Anschluss wird eine eigens für das Jubiläum angefertigte Sachertorte an die Besucher verteilt. Generaldirektor Ralph Gleis wird die Torte anschneiden.

Am Sonntag ist eine von Künstler Tone Fink konzipierte Prozession geplant. Rund 70 Teilnehmer ziehen in von Fink gestalteten Masken und Gewändern aus Papier von der Albertina zur Albertina Modern und wieder zurück.

Gründung und Geschichte

Als Gründungsmoment der Albertina gilt ein Tag im Juli 1776, als Albert von Sachsen-Teschen und seine Frau Marie Christine vom österreichischen Gesandten in Venedig ein Konvolut von 10.000 Kupferstichen erhielten. 1796 tauschte das Sammlerpaar Druckgrafiken gegen 530 Zeichnungen aus der kaiserlichen Hofbibliothek ein – darunter Albrecht Dürers „Feldhase“, Hieronymus Boschs „Der Baummensch“ und Pieter Bruegels „Die großen Fische fressen die kleinen“.

Die erste Ausstellung fand 1899 statt, bis heute folgten rund 600 weitere. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die fürstliche Sammlung 1919 verstaatlicht und 1920 mit den Kupferstichbeständen der einstigen Hofbibliothek zusammengelegt. Heute umfasst die Albertina rund 1,2 Millionen Objekte.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.