Bösendorfer: Wiener Klavierbau-Tradition mit 300 Instrumenten pro Jahr

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Bösendorfer: Klavierbau in Wien seit fast 200 Jahren

Die Wiener Klaviermanufaktur Bösendorfer baut seit 1828 Klaviere. Im Werk in Wiener Neustadt entstehen jährlich rund 300 Instrumente – in einem aufwendigen Handwerksprozess, der bereits bei der Holzauswahl beginnt.

Sorgfältige Materialauswahl und lange Lagerzeiten

Achtzig Prozent des verwendeten Holzes ist österreichische Fichte, gewachsen auf über 800 Meter Seehöhe. Daneben kommen Ahorn und Buchenholz zum Einsatz. Alle Holzarten lagern zunächst fünf Jahre auf dem Lagerplatz der Manufaktur. Anschließend trocknet das Material mindestens drei Monate in speziellen Räumen, bevor es in der Fertigung verwendet wird.

Gussrahmen und Saiten aus eigener Herstellung

Der Gussrahmen eines Bösendorfer-Klaviers wird in Österreich gefertigt und muss einer Saitenzuglast von fast 20 Tonnen standhalten. Nach der Herstellung lagert er sechs Monate im Freien, damit sich innere Spannungen abbauen können. Die Basssaiten stellt Bösendorfer selbst her.

Rund ein Jahr vom Auftrag bis zur Fertigstellung

Von der Auftragsannahme bis zur Fertigstellung eines Instruments vergehen bei Bösendorfer rund zwölf Monate. Ab 11. Dezember findet zudem der Bösendorfer Zyklus im Haus der Ingenieure statt.