Bregenzer Festspielhaus: Premiere von Janáčeks satirischer Oper über Herrn Brouček

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Bregenzer Festspiele: Premiere von Janáčeks „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ im Festspielhaus

Bei den Bregenzer Festspielen ist im Festspielhaus die Oper „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Leoš Janáček erstaufgeführt worden. Die Premiere fand am zweiten Premierentag statt, einen Tag nach der Premiere von Verdis „La Traviata“ auf der Seebühne.

Es ist das zweite Jahr der Intendanz von Lili Paasikivi bei den Bregenzer Festspielen.

Regie und musikalische Leitung

Für die Inszenierung verantwortlich zeichnet der US-amerikanische Regisseur Yuval Sharon. Das Bühnenbild stammt von Jon Bausor. Die musikalische Leitung übernahm Robert Jindra, der die Wiener Symphoniker dirigierte. Der Prager Philharmonische Chor wirkte ebenfalls mit.

Die Hauptrolle des Matěj Brouček singt Peter Hoare. Die Sopranistin Tatev Baroyan übernimmt gleich drei Rollen: Málinka, Etherea und Kunka.

Zur Oper

Janáčeks Oper wurde 1920 uraufgeführt und basiert auf zwei Romanvorlagen des tschechischen Schriftstellers Svatopluk Čech.

Die Inszenierung zeigt im ersten Akt ein hausförmiges Bühnenelement, das sich dreht, sowie ätherische Wesen in quaderförmigen Kostümen. Im zweiten Teil treten Kämpfer der Hussiten in historischen Kostümen auf. Die Umsetzung ist von Dadaismus und absurdem Theater inspiriert.

Dirigent Robert Jindra bezeichnete das Werk als „tschechischen Rosenkavalier“. Das Premierenpublikum reagierte mit begeistertem Beifall.