Brucknerfest Linz mit Klangwolke eröffnet – Filarmonica della Scala spielte Tschaikowski zu Bruckners 202. Geburtstag

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Mit der Klassischen Klangwolke ist das Brucknerfest Linz 2026 am Freitag, dem 4. September, im Linzer Brucknerhaus eröffnet worden. Der Termin fiel auf Anton Bruckners 202. Geburtstag. Die Filarmonica della Scala spielte unter der Leitung von Riccardo Chailly, im Mittelpunkt des Programms stand Tschaikowskis Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36.

Tschaikowski und Rachmaninoff im Großen Saal

Dem Hauptwerk des Abends waren zwei Kompositionen von Sergei Rachmaninoff vorangestellt: die symphonische Dichtung op. 7 „Der Fels“ sowie das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 g-Moll op. 40. Den Klavierpart übernahm Alexander Malofeev, der 25-jährige Pianist lebt in Berlin und hatte bereits mit 13 Jahren den Tschaikowski-Wettbewerb gewonnen. Rachmaninoffs Viertes Klavierkonzert entstand vor genau 100 Jahren, nach dessen Emigration in die USA.

Als Hauptwerk erklang anschließend Tschaikowskis Symphonie Nr. 4, die 1877 entstand – zeitgleich mit Bruckners eigener Vierter Symphonie. Tschaikowskis Vierte gilt als seine Schicksalssinfonie. Das Konzert wurde vom Saalpublikum umjubelt und live aus dem Großen Saal des Brucknerhauses in den Donaupark übertragen.

Weitere Termine des Festivalprogramms

Das Internationale Brucknerfest Linz wird am 13. September offiziell eröffnet. Zuvor findet am 9. September eine Kinder-Klangwolke statt. Am 12. September folgt im Donaupark die visualisierte Linzer Klangwolke unter dem Titel „ATTheEndLinz“, gestaltet von Felix Breisach.

Die Tradition der Klangwolke

Die Linzer Klangwolke gehört seit Jahrzehnten zu den Formaten, die klassische Musik aus dem Konzertsaal in den öffentlichen Raum tragen. Grundsätzlich wird dabei ein Live-Konzert per Lautsprecher- und teils Videotechnik in den Donaupark übertragen, sodass ein größeres Publikum außerhalb des Saals teilhaben kann. Neben der Klassischen Klangwolke, die sich an einem klassischen Konzertprogramm orientiert, haben sich im Lauf der Jahre weitere Varianten etabliert, etwa visualisierte Ausgaben mit begleitenden Projektionen oder eigene Formate für ein jüngeres Publikum. Diese unterschiedlichen Zugänge sollen ein möglichst breites Publikum ansprechen, ohne den Charakter des zugrunde liegenden Konzerts zu verändern.

Das Brucknerfest selbst ist seit seiner Gründung eng mit dem Namen des oberösterreichischen Komponisten Anton Bruckner verbunden, dessen Geburtstag traditionell als symbolischer Ausgangspunkt der Eröffnungsveranstaltungen dient. Internationale Orchester und Dirigenten gehören dabei regelmäßig zu den Gästen des Festivals, das über mehrere Wochen ein vielfältiges Programm klassischer Musik in Linz bündelt.

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