800. Todestag: Franz von Assisi im Fokus von Ausstellung und Vortrag in Salzburg
Franz von Assisi starb am 3. Oktober 1226. Im Jahr 2026 jährt sich sein Todestag zum 800. Mal. Das Domquartier Salzburg nimmt dieses Jubiläum zum Anlass für eine Sonderschau, die das Leben und Wirken des Heiligen beleuchtet.
Am Freitag, 3. Juli 2026, findet im Rahmen der Ausstellung ein Vortrag statt. Referent ist Mirko Breitenstein, Professor an der TU Dresden und Experte für mittelalterliche Klöster. Beginn ist um 16:00 Uhr mit einer Führung durch die Sonderausstellung. Treffpunkt ist die Residenzgalerie.
Stationen eines Lebens
Im Jahr 1219 überquerte Franz gemeinsam mit Bruder Illuminatus in Ägypten die feindlichen Linien und gelangte ins Lager des muslimischen Sultans al-Malik al-Kamil. Zeitgenössische Quellen berichten, dass Franz dort freundlich empfangen wurde. Anfang 1220 kehrte er nach Italien zurück.
1223 bestätigte Papst Honorius III. die Regel des Franziskanerordens. Im Jahr 1225 verfasste Franz seinen Sonnengesang. Er starb 1226 im Alter von rund 44 Jahren. Zwei Jahre nach seinem Tod sprach Papst Gregor IX. ihn heilig.
Franziskanischer Bezug nach Salzburg
Erzbischof Franz Lackner, der 1984 dem Franziskanerorden beitrat und 1991 zum Priester geweiht wurde, steht dem Jubiläumsjahr mit einem persönlichen Ordensbezug gegenüber.
Franziskus in Kunst und Kultur
Die Figur des Franz von Assisi hat auch in der Kunst Spuren hinterlassen. Der österreichische Komponist Heinz Kratochwil (1933–1995) schuf eine spirituelle Oper über Franziskus. Der Regisseur Franco Zeffirelli drehte 1972 den Film Bruder Sonne, Schwester Mond über das Leben des Heiligen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








