Jeder Förder-Euro bringt 2,8-fache Wertschöpfung – doch Filmförderung in Österreich auf Tiefstand

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Beim 18. österreichischen Filmwirtschaftssymposium ist eine neue Studie zur Film- und Musikwirtschaft vorgestellt worden, die deutliche positive Effekte der heimischen Filmproduktion auf die Wirtschaft belegt. Demnach generiert jeder investierte Förder-Euro fast das 2,8-fache an Wertschöpfung in der Region. Autor der Studie ist Michael Paul.

Förderungen auf einem Tiefstand

Im Rahmen des Symposiums wies Barbara Rosanelli von der Film Commission Graz darauf hin, dass derzeit so wenige Förderungen verfügbar sind wie noch nie. Grund dafür ist eine aktuell geltende Haushaltssperre. Rosanelli erklärte, dass sie vom vorhandenen Budget nicht mehr auszahlen könne, als sie es sich für Filmschaffende wünschen würde.

Derzeit bestehen in der Steiermark zwei Förderansätze: einer aus dem Bereich Kultur, einer aus dem Bereich Tourismus. Zuständig für den Kulturbereich ist Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl von der ÖVP.

Wertschöpfung durch Fördereuro als zentrales Studienergebnis

Im Zentrum der beim Symposium präsentierten Studie steht der wirtschaftliche Effekt öffentlicher Filmförderung. Die von Michael Paul erstellte Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass jeder eingesetzte Förder-Euro fast das 2,8-fache an regionaler Wertschöpfung nach sich zieht. Damit liefert die Studie einen quantifizierten Beleg dafür, dass Fördermittel für Filmproduktionen nicht nur kulturelle, sondern auch wirtschaftliche Effekte in der Steiermark erzeugen.

Wirkung von Filmförderung auf regionale Wirtschaftskreisläufe

Grundsätzlich fließen öffentliche Fördermittel für Filmproduktionen in der Regel nicht direkt an einzelne Produktionsfirmen allein, sondern lösen weitere Ausgaben aus. Dazu zählen üblicherweise Aufträge an lokale Dienstleister, etwa im Bereich Technik, Logistik, Gastronomie, Location-Vermietung oder Unterkunft. Filmteams binden während einer Produktion häufig regionale Betriebe ein, wodurch ein Teil der Fördersumme in der jeweiligen Region verbleibt und weitere wirtschaftliche Aktivität nach sich zieht. Studien zu Filmförderungen in anderen Bundesländern und Ländern kommen regelmäßig zu vergleichbaren Multiplikatoreffekten, auch wenn die konkrete Höhe je nach Produktionsart, Region und Förderstruktur variieren kann. Solche Effekte gelten als einer der zentralen Argumente, mit denen Filmwirtschaft und Tourismusbranche für eine Fortführung oder Ausweitung von Förderprogrammen werben.

40 Jahre Mountainfilm Graz im Fokus einer neuen Dokumentation

Ein weiteres Thema im Umfeld der steirischen Filmwirtschaft ist das Mountainfilmfestival Graz, das im November seine 40. Ausgabe erreicht. Zu diesem Jubiläum wird eine Dokumentation produziert, die den Titel „Das gibt mir Berge – 40 Jahre Mountainfilm Graz“ trägt. Die Dokumentation wird an einem Sonntag um 18.25 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.

Das Mountainfilmfestival zählt zu den etablierten kulturellen Veranstaltungen der Steiermark und ist in diesem Jahr auch Gegenstand einer eigenen filmischen Aufarbeitung seiner Geschichte. Die Produktion einer Jubiläumsdokumentation fällt zeitlich in eine Phase, in der die steirische Filmbranche insgesamt sowohl wirtschaftliche Effekte ihrer Arbeit belegt als auch mit eingeschränkten Fördermöglichkeiten konfrontiert ist.

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Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.