Neue Sonderausstellung zu Strom und Elektrizität in der inatura Dornbirn
Ab dem 8. Juli 2026 zeigt das Naturkundemuseum inatura in Dornbirn die neue Sonderausstellung „Verstehen Sie Strom?“. Sie läuft bis Mai 2027 und richtet sich an Kinder wie Erwachsene.
Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet und vermittelt Geschichte und Funktionsweise des elektrischen Stroms auf erlebbare Weise.
Mitmachen und ausprobieren
Besucherinnen und Besucher können sich unter anderem als „menschliche Batterie“ ausprobieren oder an einem Handgenerator nachvollziehen, wie viel Kraft es braucht, einen Föhn anzutreiben. Ein Pumpspeicherkraftwerk macht darüber hinaus die Erzeugung und Verteilung von Strom erfahrbar.
Pioniere der Elektrizität
Die Ausstellung würdigt bedeutende Persönlichkeiten der Elektrizitätsgeschichte, darunter Thales von Milet, Luigi Galvani, Alessandro Volta, Michael Faraday, Thomas Edison und Nikola Tesla. Einen besonderen Platz nimmt der Vorarlberger Friedrich Wilhelm Schindler ein: Er elektrifizierte 1884 seinen Betrieb in Kennelbach, erhielt 1893 in Chicago eine Goldmedaille für die erste vollelektrische Küche der Welt und eröffnete 1908 im Bregenzerwald ein Kraftwerk in Andelsbuch, das bei seiner Eröffnung das größte der Donaumonarchie war.
Die inatura und ihre Geschichte
Das Naturkundemuseum inatura wurde 1927 auf Initiative des Fabrikanten und Sammlers Siegfried Fussenegger gegründet. Zunächst wurden seine geologischen und botanischen Sammlungen in der Fronfeste, dem alten Rathaus in Dornbirn, ausgestellt, bevor die Sammlung in die Stierhalle am Viehmarktplatz umzog. Im Dezember 1999 beschlossen die Stadt Dornbirn und das Land Vorarlberg, eine „Neue Naturschau“ auf dem Rüsch-Werke-Areal zu errichten. Die inatura versteht sich heute nicht nur als Museum, sondern auch als Dokumentationszentrum der Natur Vorarlbergs.








