OeNB zeigt Gold-Ausstellung von Sternenstaub bis Schatz – Museum schließt danach bis 2029

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Im Geldmuseum der Österreichischen Nationalbank (OeNB) in Wien ist am 1. September 2026 die Sonderausstellung „Sternenstaub: Die Welt des Goldes“ eröffnet worden. Sie erzählt die Geschichte des Goldes in zehn Kapiteln, die vom Sternenstaub bis zum Schatz reichen. Die Schau ist bis 25. Juni 2027 im OeNB-Hauptgebäude am Otto-Wagner-Platz 3 in Wien-Alsergrund zu sehen, der Eintritt ist frei.

Zehn Kapitel über ein besonderes Metall

Die Ausstellung widmet sich Gold aus mehreren Blickwinkeln: als Schmuck, als Zahlungsmittel und als medizinisches Produkt. Damit spannt die Schau einen Bogen von kulturellen und wirtschaftlichen bis hin zu gesundheitsbezogenen Aspekten des Edelmetalls. Die Österreichische Nationalbank hält als Teil ihrer Währungsreserven 280 Tonnen Gold.

Nach dem Ende der Sonderausstellung im Juni 2027 wird das Geldmuseum für Umbauarbeiten geschlossen. Die Schließung dauert bis Anfang 2029. Im Zuge der Sanierung wird das Museum neu gestaltet, die öffentlich zugänglichen Bereiche sollen dabei einladender für Besucherinnen und Besucher werden.

Eine der ältesten Notenbanken Europas

Die Österreichische Nationalbank wurde am 1. Juni 1816 gegründet, nach den napoleonischen Kriegen. Damit zählt sie zu den ältesten Notenbanken der Welt. Im Jahr 2026 feiert die OeNB ihren 210. Geburtstag. Die Institution setzt sich zudem für den digitalen Euro als Ergänzung zum Bargeld ein.

Grundsätzlich zählen Goldreserven zu den klassischen Instrumenten, mit denen Notenbanken ihre Währungsreserven absichern. Gold gilt traditionell als wertstabiler Vermögenswert, der unabhängig von einzelnen Währungen oder Volkswirtschaften gehandelt wird. Zentralbanken weltweit halten deshalb neben Devisen und anderen Reservewerten häufig auch physische Goldbestände, die in gesicherten Tresoren gelagert werden. Historisch war Gold zudem über lange Zeiträume unmittelbar an die Ausgabe von Banknoten gekoppelt, bevor sich moderne Währungssysteme von dieser sogenannten Golddeckung lösten.

Geldmuseen wie jenes der OeNB dienen üblicherweise dazu, die Geschichte von Währungen, Zahlungsmitteln und geldpolitischen Institutionen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sonderausstellungen ergänzen dabei häufig die Dauerausstellung um thematische Schwerpunkte, die einzelne Aspekte des Geld- und Währungswesens vertiefen. Der freie Eintritt zu solchen Häusern soll in der Regel die Hemmschwelle für einen Besuch senken und ein möglichst breites Publikum ansprechen.