Prix Ars Electronica zeichnet erstmals KI-Projekte mit sozialem Nutzen aus
Der Prix Ars Electronica vergibt 2026 erstmals Preise im Rahmen der „AI for Social Impact Initiative“. Die neue Kategorie entstand in Kooperation mit CARE Österreich. Insgesamt werden zwei Grand Prizes und drei Awards of Distinction vergeben, das Preisgeld beträgt 15.000 Euro.
Grand Prizes für Gesundheitsprojekte
Einen der beiden Grand Prizes erhält das Projekt „HelpMum“. Es entwickelt KI-gestützte Lösungen für die Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern. Über die WhatsApp-basierten Anwendungen „MamaBot AI“ und „VaxAI“ erhalten Schwangere, Eltern und Betreuungspersonen Informationen rund um Schwangerschaft, Geburt und Impfungen. Das zugehörige Tool „StratifyAI“ unterstützt medizinisches Personal dabei, Risikoschwangerschaften frühzeitig zu erkennen.
Den zweiten Grand Prize erhält „Afiya AI“, eine KI-gestützte Sozialinitiative mit einem WhatsApp-Service. Das Projekt richtet sich an Menschen mit Migrationserfahrung in Nordafrika und hilft ihnen, sich in komplexen Gesundheitssystemen zurechtzufinden.
Drei Awards of Distinction
Die drei Awards of Distinction gehen an „Global Level of Confidence“ – ein Projekt zur Wiederherstellung familiärer Identitäten von Opfern der argentinischen Militärdiktatur –, an das „AI-Powered Teacher Competency Assessment Tool“ sowie an das Projekt „Early Crop Pests and Diseases Detection Solar-Powered AI Technology“. Bei der Auswahl wurden besonders Arbeiten aus Afrika, Lateinamerika, Südasien, Südostasien, der MENA-Region sowie Kooperationen mit diesen Regionen berücksichtigt.
Konferenz beim Ars Electronica Festival
Am 11. September findet beim Ars Electronica Festival im Ursulinensaal die Konferenz „AI for Social Impact – Negotiating Humanity in Times of Crisis“ statt. Im Mittelpunkt stehen die ausgezeichneten Projekte. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zudem die Möglichkeit, sich mit den internationalen CARE-Länderbüros zu vernetzen.








