Schubert-Geburtshaus wird bis 2028 umfassend saniert und erweitert

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Schubert-Geburtshaus in Wien wird für 2028 neu gestaltet

Das Geburtshaus des Komponisten Franz Schubert in der Nussdorfer Straße 54 im 9. Wiener Gemeindebezirk wird umfassend saniert und neu gestaltet. Am 15. Juli 2026 wurden die Pläne für das Projekt vorgestellt, das pünktlich zum Schubert-Jahr 2028 abgeschlossen sein soll.

Das Wien Museum, dem das Haus als Teil der Musikerstandorte angehört, trägt die Hauptlast der Finanzierung. Die Stadt Wien als Gebäudeeigentümerin leistet bei einzelnen Gewerken einen Beitrag. Die genauen Gesamtkosten stehen noch nicht fest, da die Ausschreibung derzeit läuft.

Doppelte Ausstellungsfläche und neue Räumlichkeiten

Die neue Dauerausstellung wird sich im Obergeschoss auf gut 200 Quadratmetern erstrecken – damit verdoppelt sich die bisherige Ausstellungsfläche. Gezeigt werden unter anderem Originalobjekte wie Schuberts Brille und sein Sterbekreuz. Im Erdgeschoss entstehen ein Shop, Sanitäranlagen sowie ein Musikatelier. Zusätzlich ist ein kleiner Konzertsaal mit Platz für rund 70 Personen geplant.

Baulich werden die Adaptionen aus den 1960er-Jahren entfernt und die gesamte Haustechnik erneuert. Ein neuer Liftturm soll das Haus barrierefrei zugänglich machen. Der Garten des Pawlatschenhauses wird künftig während der Öffnungszeiten frei zugänglich sein.

Wiedereröffnung zum 200. Todestag Schuberts

Franz Schubert wurde 1797 als neuntes Kind der Familie in diesem Haus geboren und verbrachte dort seine ersten vier Lebensjahre. Die Wiedereröffnung des sanierten Museums ist für den 19. November 2028 geplant, den 200. Todestag des Komponisten.

Wien-Museum-Direktor Matti Bunzl und Finanzdirektorin Christina Schwarz präsentierten die Vorhaben gemeinsam mit Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.