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Das Stadttheater Mödling geht mit elf Premieren in die Spielzeit 2026/27. Intendant Bruno Max präsentierte das Programm am Freitag unter dem Motto „Starke Frauen, wilde Geschichten“. Den Auftakt macht am 10. Oktober die skandinavische Komödie „Elling“ von Axel Hellstenius.
Elf Premieren zwischen Oktober und Juni
Nach dem Saisonstart mit „Elling“ folgt am 30. Oktober die Premiere von „Blackbird“ von David Harrower in der Reihe „Stadttheater Frontal“. Regie führt Anselm Lipgens. Das Stück behandelt das Thema Pädophilie. Ab 10. November ist Leopold Dallinger in „All das Schöne“ von Duncan Macmillan zu sehen.
Am 5. Dezember hat „Hamlet der Osterhase oder Baby Wallenstein oder Sellawie!“ von Fritz von Herzmanovsky-Orlando Premiere, inszeniert von Bruno Max selbst. Im neuen Jahr folgt ab 16. Jänner das Schauspiel „Der Vater“ von Florian Zeller in der Regie von Rüdiger Hentzschel. Das Stück widmet sich dem Thema Demenz.
Ab 13. Februar zeigt das Stadttheater mit „Radium Girls“ von D.W. Gregory die deutschsprachige Erstaufführung des Stücks, Regie führt Sam Madwar. Bruno Max inszeniert ab 9. März „Edward II.“ von Christopher Marlowe. Marcus Ganser übernimmt ab 3. April die Regie bei „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle“ von Peter Jordan.
Ab 22. April steht „Kochen mit Elvis“ von Lee Hall unter der Regie von Vanja und Peter Fuchs auf dem Programm. Bruno Max zeichnet ab 8. Mai für die Brecht-Bearbeitung „Mama Courage“ verantwortlich. Den Abschluss der Saison bildet ab 12. Juni „Baskerville“ von Ken Ludwig nach Arthur Conan Doyle, inszeniert von Felix Metzner.
Auslastung der vergangenen Spielzeit
Für die Spielzeit 2025/26 verzeichnete das Stadttheater Mödling bei den Eigenveranstaltungen eine Auslastung von 86 Prozent. Insgesamt kamen 16.200 Besucherinnen und Besucher. Die Wiederaufnahme von „Horrible Habsburger! Sex & Crime & Kaiserschmarrn“ beim Theater im Bunker erreichte an elf Spieltagen sogar eine Auslastung von 105 Prozent.
Kulturpolitische Verantwortung in der Stadt
Für die Kulturpolitik in Mödling sind Bürgermeisterin Silvia Drechsler und Kulturstadtrat Stephan Schimanowa zuständig, beide gehören der SPÖ an. Grundsätzlich obliegt es in österreichischen Gemeinden häufig der Kommunalpolitik, Rahmenbedingungen für städtische Kultureinrichtungen wie Theater zu schaffen, etwa im Hinblick auf Förderungen, Infrastruktur oder die Zusammenarbeit mit der künstlerischen Leitung. Die konkrete Programmgestaltung liegt dabei üblicherweise in der Verantwortung der jeweiligen Intendanz.
Stadttheater in mittelgroßen österreichischen Kommunen bespielen häufig ein breites Spektrum zwischen klassischem Schauspiel, zeitgenössischen Stücken und leichteren Komödien, um unterschiedliche Publikumsgruppen anzusprechen. Auslastungszahlen wie jene aus Mödling gelten in der Branche allgemein als zentraler Indikator für den wirtschaftlichen und kulturellen Erfolg einer Spielzeit, da sie sowohl über die Kartenerlöse als auch über die öffentliche Wahrnehmung des Hauses Auskunft geben.
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Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.





