Voodoo Jürgens stellt in Tulln aus – Rückkehr an den Ort seiner Jugend

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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In der Tullner Kunstwerkstatt eröffnet eine Ausstellung von Voodoo Jürgens. Gezeigt werden Bilder des Musikers gemeinsam mit Skulpturen des Bildhauers Georg Holzmann. Der Titel der Schau lautet „1. Tullner Mal und Bastel Halli Galli“. Voodoo Jürgens stammt aus Tulln, ebenso wie Holzmann, der gelernter Instrumentenbauer ist und heute als Bildhauer arbeitet.

Rückkehr an einen früheren Probenraum

Die Kunstwerkstatt ist für Voodoo Jürgens kein beliebiger Ausstellungsort. Dort hatte er in seiner Jugend mit seiner ersten Band einen Probenraum. Georg Holzmann und Voodoo Jürgens sind Jugendfreunde, die sich zwischenzeitlich für einige Jahre aus den Augen verloren hatten. Beide haben Tulln als junge Männer verlassen und kehren mit der gemeinsamen Ausstellung nun an einen Ort ihrer frühen künstlerischen Anfänge zurück.

Die gezeigten Bilder stammen von Voodoo Jürgens, der nach eigenen Angaben leidenschaftlich gerne malt. Im Zentrum seiner Werke stehen gesellschaftliche Randfiguren. Ergänzt werden die Bilder durch Skulpturen von Georg Holzmann, der aus seiner ursprünglichen Ausbildung als Instrumentenbauer den Weg zur Bildhauerei gefunden hat.

Ein Lied über die eigene Vergangenheit

Voodoo Jürgens hat ein Lied über Tulln geschrieben, das von seiner Zeit in der Stadt erzählt. Darin thematisiert er die Inhaftierung seines Vaters, eine weinende Mutter, Mobbing-Erfahrungen und erste Kontakte mit Drogen. Das Lied bildet einen persönlichen Bezugspunkt zur Ausstellung, die sich ebenfalls mit Figuren am Rand der Gesellschaft beschäftigt.

Vor der Kunstwerkstatt an der Tullner Donaulände wurde zur Eröffnung eine Fahne mit dem Schriftzug „ICH WAR HIER“ gehisst. Die Ausstellung ist auf Anfrage bis zum 14. August zu sehen. An diesem Tag gibt Voodoo Jürgens zudem ein Konzert auf der Donaubühne in Tulln, wodurch Ausstellung und Konzerttermin zeitlich zusammenfallen.

Kunstwerkstätten als Orte kreativer Anfänge

Kommunale Kunstwerkstätten und ähnliche offene Einrichtungen dienen in vielen Städten dazu, jungen Menschen Räume für erste künstlerische oder musikalische Versuche zu bieten. Grundsätzlich stehen solche Räume oft mehreren Gruppen oder Einzelpersonen zur Verfügung und werden unabhängig von einer späteren professionellen Laufbahn genutzt. Für viele Musiker und bildende Künstler bilden solche frühen Proberäume oder Werkstätten einen prägenden Ausgangspunkt, auch wenn sich ihre Wege später in unterschiedliche Richtungen entwickeln.

Bei vergleichbaren Rückkehr-Projekten von Künstlern in ihre Heimatstädte spielt häufig die Verbindung zwischen persönlicher Biografie und künstlerischem Werk eine Rolle. Ausstellungen oder Konzerte an Orten der eigenen Jugend ermöglichen es einem Publikum, die künstlerische Entwicklung im Kontext des ursprünglichen Umfelds nachzuvollziehen. Die Kombination aus bildender Kunst und Musik, wie sie in diesem Fall mit einer Gemälde- und Skulpturenausstellung sowie einem begleitenden Konzert vorliegt, ist in der Kulturszene ein verbreitetes Format, um unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen miteinander zu verknüpfen.

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