Vorarlberger Architekturbüro gewinnt Wettbewerb für Hallenbad-Erweiterung in Innsbruck

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Das Architekturbüro Innauer-Matt Architekten ZT aus Bezau in Vorarlberg hat den Architekturwettbewerb für das Hallenbad und Studentische Wohnheim in der Innsbrucker Höttinger Au gewonnen. Das Projekt setzte sich unter 55 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen durch, die Jury entschied sich einstimmig für den Entwurf. Vorgesehen sind eine zusätzliche Schwimmhalle mit einem weiteren 25-Meter-Becken und einem Lehrschwimmbecken sowie eine Sanierung und Modernisierung des bestehenden Hallenbads.

Sieger unter 55 Wettbewerbsbeiträgen

Auftraggeber des Wettbewerbs waren die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB). Aus den 55 eingereichten Projekten ging der Entwurf von Innauer-Matt Architekten ZT als Sieger hervor, die Jury traf ihre Entscheidung einstimmig. Die Höttinger Au soll damit als zentraler Standort für Schul-, Vereins- und Schwimmsport in Innsbruck weiterentwickelt werden.

Das Siegerprojekt setzt auf die Weiterentwicklung des bestehenden Standorts. Die vorhandene Infrastruktur bleibt demnach erhalten und wird modernisiert, eine neue Schwimmhalle wird im Westen des Bestands ergänzt. Sanierung und Erweiterung sollen schrittweise erfolgen, wobei der Badebetrieb nach den Planungen möglichst aufrechterhalten werden soll.

Begründung der Jury

Die Jury unter dem Vorsitz von Eva Hierzer würdigte in ihrer Bewertung mehrere Aspekte des Entwurfs. Hervorgehoben wurden die klare städtebauliche Setzung des Projekts sowie die hohe Aufenthaltsqualität des neuen Vorplatzes. Auch die funktionale Organisation des Hallenbads wurde positiv bewertet.

Darüber hinaus lobte die Jury die Einbindung des Bestands in den neuen Entwurf sowie die konstruktive Klarheit der Planung. Positiv vermerkt wurde zudem die gute Trennbarkeit der unterschiedlichen Nutzungen innerhalb des Gebäudekomplexes.

Weiterer Ablauf und Zeitplan

Im nächsten Schritt wird mit dem erstgereihten Planungsteam das Verhandlungsverfahren über die weiteren Planungsleistungen aufgenommen. Die neue Schwimmhalle soll bis 2029 fertiggestellt werden, die Inbetriebnahme ist für 2030 geplant. Johannes Anzengruber, Bürgermeister von Innsbruck für die Liste JA – Jetzt Innsbruck, ist mit dem Projekt ebenfalls befasst.

Architekturwettbewerbe als Verfahren der öffentlichen Hand

Bei größeren öffentlichen Bauvorhaben ist die Ausschreibung eines Architekturwettbewerbs ein gängiges Verfahren, um unter mehreren Entwürfen die städtebaulich, funktional und wirtschaftlich überzeugendste Lösung zu ermitteln. Üblicherweise bewertet eine Fachjury die eingereichten Projekte anhand von Kriterien wie städtebaulicher Einbindung, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und gestalterischer Qualität. Die Zusammensetzung solcher Jurys umfasst in der Regel sowohl Fachpreisrichter aus der Architektur als auch Vertreter der Auftraggeberseite.

Grundsätzlich dient ein mehrstufiges Auswahlverfahren mit anschließendem Verhandlungsverfahren dazu, nach der Kür eines Siegerprojekts die konkreten Planungsleistungen vertraglich zu regeln, bevor die eigentliche Ausführungsplanung beginnt. Bei Sanierungen und Erweiterungen bestehender Sportstätten stellt die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs während der Bauphase häufig eine besondere organisatorische Herausforderung dar, da Vereine, Schulen und die allgemeine Öffentlichkeit auf durchgehend nutzbare Anlagen angewiesen sind. Eine schrittweise Bauabfolge, bei der neue Bauteile errichtet werden, während bestehende Bereiche weiterhin genutzt werden können, ist bei solchen Vorhaben ein verbreiteter Ansatz, um Einschränkungen für Nutzerinnen und Nutzer möglichst gering zu halten.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.