Vorarlbergerin produziert Dirty Dancing-Fortsetzung in Los Angeles

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Eine gebürtige Vorarlbergerin arbeitet in Los Angeles an einem der bekanntesten Filmstoffe der Kinogeschichte mit: Die 33-jährige Linda Christina Riedmann aus Höchst produziert seit einem Jahr gemeinsam mit der Produktionsfirma „Color Force“ eine Fortsetzung von „Dirty Dancing“. Der neue Film soll frühestens ab 2028 in die Kinos kommen, gedreht wird für das Studio „Lionsgate“, das auch hinter „Die Tribute von Panem“ steht.

Arbeit am Drehbuch für die „Dirty Dancing“-Fortsetzung

Für das Drehbuch zeichnet Kim Rosenstock verantwortlich, die bereits für „Golden Globes“ und „Emmys“ nominiert war und an der Serie „Love Story: John F. Kennedy Jr. & Carolyn Bessette“ mitgewirkt hat. Riedmann arbeitet derzeit gemeinsam mit Rosenstock am Drehbuch. Zu ihren Aufgaben zählt dabei, Entwürfe durchzulesen und der Autorin Feedback zu geben. Jennifer Grey wird in der Fortsetzung erneut die Rolle der „Baby“ übernehmen, mit der sie im Original aus dem Jahr 1987 bekannt wurde. Zu dem Kultfilm existiert bislang ein prequel-ähnlicher Ableger aus dem Jahr 2004.

Stationen einer Karriere zwischen London, Los Angeles und Bludenz

Riedmann hat eine Filmwissenschaftsausbildung am King’s College London abgeschlossen und anschließend ihren Master zur Film- und Fernsehproduzentin an der UCLA in Los Angeles absolviert. Ihren ersten Job hatte sie bei „Participant Media“, einer Firma, die unter anderem die Oscar-prämierten Filme „Spotlight“, „Roma“, „Green Book“ und „Wonder“ produziert hat. Danach war sie in der Filmabteilung von „Aggregate Films“ tätig, bevor sie 2020 zu „Color Force“ wechselte. Diese Produktionsfirma war an „Die Tribute von Panem – The Ballad of Songbirds and Snakes“ sowie an der Fernsehserie „Say Nothing“ beteiligt.

Neben der Arbeit am „Dirty Dancing“-Projekt baut Riedmann gemeinsam mit Kristen Gerweck ein Mentorship-Programm auf. Mit Gerweck hat sie bereits am Kurzfilm „The Wind Phone“ zusammengearbeitet, der bei der Alpinale in Bludenz zu sehen war.

Fortsetzungen und Studioumfeld bei Lionsgate

Das Studio Lionsgate, für das die neue „Dirty Dancing“-Produktion entsteht, ist im Bereich großer Filmreihen bereits erfahren. Mit „Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ bringt Lionsgate ab 20. November einen weiteren Teil der „Tribute von Panem“-Reihe in die österreichischen Kinos. Im Hintergrund des Studiogeschäfts hat sich zudem die Eigentümerstruktur bei „Paramount“ verändert, das Unternehmen wurde aufgekauft.

Grundsätzlich zählen Fortsetzungen zu Kultfilmen wie „Dirty Dancing“ zu den aufwendigeren Projekten der Filmbranche. Neben der künstlerischen Herausforderung, an einen jahrzehntealten Stoff anzuknüpfen, spielen bei solchen Produktionen üblicherweise auch Rechtefragen, Studioentscheidungen und die Verfügbarkeit zentraler Darstellerinnen und Darsteller eine Rolle. Die Entwicklung eines Drehbuchs zieht sich bei größeren Kinoproduktionen häufig über mehrere Jahre, bevor tatsächlich mit den Dreharbeiten begonnen wird. Produzentinnen und Produzenten übernehmen in dieser Phase in der Regel koordinierende Aufgaben zwischen Drehbuchautoren, Studio und weiteren Beteiligten, wozu auch das Sichten und Kommentieren von Textentwürfen gehört.

Der Weg in die internationale Filmproduktion führt für viele Filmschaffende über eine Kombination aus wissenschaftlicher Ausbildung und praktischer Erfahrung in bestehenden Produktionsfirmen. Stationen bei etablierten Studios oder Produktionsgesellschaften gelten dabei häufig als Sprungbrett für eigenverantwortlichere Positionen an größeren Projekten, wie sie nun mit der Fortsetzung eines der erfolgreichsten Tanzfilme der Filmgeschichte verbunden sind.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.