Gemälderestaurierung im Heeresgeschichtlichen Museum Wien: Einblick in eine traditionsreiche Arbeit
Doris Burgstaller-Rogers ist diplomierte Gemälderestauratorin und arbeitet seit 24 Jahren im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien. Ihr Fachgebiet ist die Gemälderestaurierung. Ihr Studium absolvierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien im Bereich Restaurierung und Konservierung.
Grundsätze der Restaurierungsarbeit
Die Arbeit von Burgstaller-Rogers folgt einem klaren Leitsatz: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. Reversibilität gilt dabei als zentrales Prinzip – Eingriffe sollen grundsätzlich rückgängig gemacht werden können. Bei ihrer Arbeit setzt sie auf traditionelle Materialien wie tierische Leime und Harze.
Der erste Schritt jeder Restaurierung ist die Voruntersuchung des betreffenden Werks. Neben der eigentlichen Restaurierungsarbeit kontrolliert Burgstaller-Rogers regelmäßig Klimawerte und Lichtverhältnisse in den Ausstellungsräumen und Depots des Museums. Ein praktisches Problem im Museumsalltag ist das hohe Staubaufkommen, das durch Besucherströme entsteht.
Ausbildung im Berufsfeld
Für angehende Restauratorinnen und Restauratoren gilt ein Vorpraktikum als unverzichtbar. Die praktische Erfahrung bildet demnach eine wesentliche Grundlage für den Einstieg in diesen Beruf.








