Wiener Hutmacherei Szászy fertigt seit 1858 Hüte in Handarbeit

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Hutmacherei Szászy in Wien: Tradition seit 1858

Im siebten Wiener Bezirk Neubau besteht eine der ältesten Hutmachereien Wiens. Die Hutmacherei Szászy auf der Mariahilfer Straße 4 wurde 1858 von dem ungarischen Hutmacher Michael Szászy gegründet und ist bis heute in Betrieb.

Seit 1991 arbeitet Shmuel Shapira in der Werkstatt. Der heute 66-Jährige erlernte das Handwerk über fünf Jahre, bevor er den Betrieb übernahm.

Handarbeit mit historischen Maschinen

Die Werkstatt arbeitet mit alten Maschinen und ohne moderne technische Hilfsmittel. Das Rohmaterial Filz wird aus einer Fabrik geliefert. Zur Härtung der Hüte kommt Schellack zum Einsatz, ein natürliches Harz. Das Hutband wird von Hand angenäht.

Kunden erhalten eine ausführliche Beratung, die mindestens eine Stunde dauert. Termine müssen im Voraus vereinbart werden. Konfektionierte Hüte sind je nach Modell für mehrere hundert Euro erhältlich, Maßanfertigungen beginnen bei rund 3.000 Euro. Shapira zählt nach eigenen Angaben viele Stammkunden. Anfragen zur Übernahme des Betriebs sind bereits aus dem Ausland eingegangen.