WUK feiert 45 Jahre mit gratis Fest, Schatzsuche und Party bis Mitternacht

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Das WUK in Wien-Alsergrund feiert seinen 45. Geburtstag. Aus diesem Anlass lädt die Kultureinrichtung am 3. Oktober 2026 zu einem ganztägigen Fest bei freiem Eintritt. Die Türen öffnen um 12.00 Uhr, das Programm reicht bis in die späte Nacht.

Musik, Kabarett und eine Schatzsuche im Haus

Für musikalische Beiträge sorgen unter anderem Ankathie Koi und Lusterboden. Durch den Abend führt der Kabarettist Der Kuseng. Im denkmalgeschützten Gebäude in der Währinger Straße können Besucherinnen und Besucher zudem an einer Schatzsuche teilnehmen, die durch unbekannte Gänge und Räume des Hauses führt.

Für Familien gibt es ein eigenes Angebot: Die Künstlerin Yasmo führt durch einen Babyclub, an dem Eltern gemeinsam mit ihren Kindern bis zu fünf Jahren teilnehmen können. Den Abschluss des Tages bildet ab 23.00 Uhr eine Party des queer-feministischen Kunstkollektivs Haus of Rausch.

Obfrau des Vereins WUK ist Julia Fromm.

Von der Gewerbeschule zur besetzten Kulturstätte

Das heutige WUK-Gebäude war ursprünglich das Technische Gewerbemuseum. 1979 übersiedelte die dort beheimatete HTL an einen neuen Standort in der Brigittenau. Das leerstehende Gebäude wurde 1981 besetzt, wobei diese Besetzung als friedlich bezeichnet wird. Aus dieser Besetzung ging der heutige Verein WUK hervor. Einen offiziellen Mietvertrag mit der Stadt Wien erhielt das WUK jedoch erst im Jahr 2020 – fast vier Jahrzehnte nach der Übernahme des Gebäudes.

Besetzte Häuser als Keimzellen alternativer Kultur

Gebäudebesetzungen wie jene des WUK stehen in einer größeren Tradition alternativer Kulturinitiativen, die seit den 1970er- und 1980er-Jahren in vielen europäischen Städten entstanden sind. Häufig ging es dabei um leerstehende Industrie-, Schul- oder Verwaltungsgebäude, die von Initiativen zunächst ohne rechtliche Grundlage genutzt wurden. Aus solchen informellen Anfängen entwickelten sich in zahlreichen Fällen etablierte Kultur- und Sozialeinrichtungen, die im Lauf der Zeit auch formale Nutzungsverhältnisse mit den jeweiligen Eigentümern aushandelten.

Grundsätzlich prägen solche Häuser häufig ein breites, selbstverwaltetes Programm aus Musik, bildender Kunst, Theater, sozialen Projekten und Werkstätten. Die Trägerschaft liegt dabei meist bei Vereinen, deren Strukturen basisdemokratisch organisiert sind und in denen unterschiedliche Gruppen eigenverantwortlich Räume und Programme gestalten. Diese Organisationsform unterscheidet solche Häuser häufig von klassischen, zentral verwalteten Kultureinrichtungen.

Der langwierige rechtliche Status vieler besetzter Häuser ist dabei kein Einzelphänomen: In vielen Städten dauerte es Jahre oder Jahrzehnte, bis aus einer ursprünglich besetzten Nutzung ein offizielles Mietverhältnis mit der öffentlichen Hand wurde. Solche Prozesse sind in der Regel von langwierigen Verhandlungen zwischen den Nutzergruppen und den zuständigen Behörden oder Eigentümern geprägt, bei denen Fragen der baulichen Erhaltung, der Sicherheit und der langfristigen Nutzung eine zentrale Rolle spielen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.