Waldbrand im Lesachtal: Löscharbeiten dauern an
Im Lesachtal in Kärnten ist im Bereich Promeggen östlich von Maria Luggau ein Waldbrand ausgebrochen. Der Brand liegt in der Gemeinde Lesachtal im Bezirk Hermagor und hat sich seit Ausbruch deutlich ausgeweitet.
Der Waldbrand war am Donnerstagabend entstanden und hatte sich zunächst bis Mitternacht auf rund acht Hektar Waldfläche ausgebreitet. Später erfasste das Feuer rund 70 Hektar.
Großeinsatz von Feuerwehren und Hubschraubern
Seit Donnerstag sind Feuerwehren mit Hubschrauberunterstützung im Einsatz. Am Freitag waren 32 Feuerwehren vor Ort, unterstützt von fünf Hubschraubern. Unter diesen befanden sich drei Hubschrauber des Innenministeriums und zwei des Bundesheeres.
Für Samstag ist vorgesehen, dass ein weiterer Hubschrauber der Polizei, ein Black-Hawk-Transporthubschrauber des Bundesheeres und ein weiterer Hubschrauber des Innenministeriums eingesetzt werden. Insgesamt sollen am Samstag sieben Hubschrauber mit Löschwasser fliegen. Das Bundesheer stellt dafür einen Black-Hawk-Hubschrauber zur Verfügung.
Es wurde vereinbart und organisiert, dass am Samstag etwa dieselbe Mannschaftsstärke wie am Freitag eingesetzt wird. Für diesen Tag sind rund 200 bis 220 Feuerwehrleute im Einsatz vorgesehen. Der Löscheinsatz im Lesachtal soll noch das Wochenende über andauern.
Auswirkungen auf Verkehr und Wasserversorgung
Die Gailtal Straße B111 ist im Abschnitt Lesachtal aufgrund des Waldbrandes gesperrt. Die Bezirkshauptmannschaft Hermagor teilte am Samstagfrüh mit, dass diese Sperre bis auf Weiteres aufrecht bleibt. Die Zufahrt bis St. Lorenzen im Lesachtal über Kärnten sowie bis Maria Luggau über Osttirol ist möglich.
Trinkwasserquellen waren teilweise vom Brand betroffen. Quellen im Brandgebiet wurden abgeschlossen, damit sie nicht verunreinigt werden. Die Wasserversorgung für St. Lorenzen im Lesachtal ist nach derzeitiger Darstellung gesichert.
Sicherheit der Einsatzkräfte im Fokus
Der Bürgermeister der Gemeinde Lesachtal, Bernhard Knotz (ÖVP), betont, dass die Sicherheit der Einsatzkräfte bei Entscheidungen über einen möglichen Bodeneinsatz im Vordergrund stehen soll. Es wird außerdem beschrieben, dass der Wind das Feuer wieder entfachen kann.








