Protestaktion gegen Sparpläne an Universitäten in Linz
In Linz haben am Donnerstag zahlreiche Menschen gegen geplante Sparmaßnahmen an den Universitäten protestiert. Anlass des Protests sind mögliche, milliardenschwere Kürzungen im Hochschulbereich.
An der Kundgebung beteiligten sich Studierende, Rektoren und wissenschaftliche Mitarbeiter. Nach Angaben der Hochschülerschaft kamen auf dem Linzer Hauptplatz rund 1.400 Menschen zusammen.
Die Teilnehmer der Protestaktion äußerten Sorgen um die Zukunft der Hochschule. Sie warnten vor schlechteren Studienbedingungen, vor einem möglichen Personalabbau an Hochschulen sowie vor negativen Aussichten für Forschung und Innovation.
Markus Frandl, Vorsitzender der Österreichischen Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) an der Johannes Kepler Universität, kritisierte im Zusammenhang mit den geplanten Kürzungen die Bundesregierung. Umut Ovat, stellvertretender Vorsitzender der Bundes-ÖH, erklärte, man demonstriere für ausfinanzierte Hochschulen sowie für einen freien und offenen Zugang zur Hochschule.
Neben Linz wurde am Donnerstag auch in vielen anderen österreichischen Städten demonstriert. Die Kundgebungen richteten sich jeweils gegen die angekündigten Einsparungen im Universitätsbereich.








