SPÖ begeht Tag der Arbeit in St. Pölten mit Kritik an Landesregierung und Teuerung
Die SPÖ hat den 1. Mai 2026 in St. Pölten mit einem Mai-Aufmarsch und einer Kundgebung vor dem Rathaus begangen. Im Mittelpunkt standen Kritik an der blau-schwarzen Landesregierung in Niederösterreich, an Teuerung und an Problemen in der Pflege.
Auf Transparenten waren unter anderem die Parolen „Schluss mit dem Pflegenotstand“, „Nie wieder Krieg“ und „Teuerung stoppen“ zu lesen.
Deutliche Worte von Bürgermeister Stadler
St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler, der der SPÖ angehört, eröffnete als erster Redner die Kundgebung. In seiner Rede wandte er sich unter anderem gegen FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl, den er als „Feigling“ bezeichnete. Kickl habe „nicht den Mumm gehabt, […] Bundeskanzler dieser Republik“ zu werden, sagte Stadler.
Zugleich äußerte Stadler Kritik am niederösterreichischen Landeshauptfrau-Stellvertreter und FPÖ-Politiker Udo Landbauer. Er sagte: „Schaut euch einmal an, was dieser Landbauer geschaffen hat. Gar nichts.“ Stadler warf Landbauer vor, den LUP-Bus in St. Pölten schlechtzureden und meinte, Landbauer vergönne der Landeshauptstadt keinen Elektrobus. In Richtung Landbauer sagte Stadler zudem: „Der soll sich schämen und nach Hause gehen.“
Kritik an Sparplänen und Vorgängerregierung
Nach Stadler sprach SPÖ-Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig. Sie erklärte, man habe in der Bundesregierung Budgetlöcher zu stopfen, die man nicht verantwortet habe. Die SPÖ sei seit 2017 nicht in der Verantwortung gewesen, sagte sie, und warf der Vorgängerregierung vor, Geld ausgegeben zu haben, als gäbe es keinen Tag danach.
Während ihrer Rede wurden neben der Bühne Transparente ausgerollt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung zeigten sich dabei mit dem Sparplan der Bundesregierung unzufrieden.
Hergovich kritisiert Landesregierung und EVN
Auch der niederösterreichische SPÖ-Landesparteivorsitzende Sven Hergovich wandte sich in seiner Rede gegen die blau-schwarze Landesregierung und kritisierte zudem die EVN. Er sagte: „Wer hart arbeitet, kann sich vielleicht die nächste EVN-Rechnung leisten – und das, liebe Freunde, werden wir ändern.“
Maibaumklettern und Musik am Rathausplatz
Zum Programm auf dem Rathausplatz gehörte auch das traditionelle Maibaumklettern. Erwin und Manfred Pfeffer, die seit 32 Jahren an den Maiaufmärschen teilnehmen, waren auch 2026 dabei. Gemeinsam mit der zwölfjährigen Elena erklommen sie nacheinander den rund 20 Meter hohen Maibaum am Rathausplatz.
Begleitet wurde das Maibaumklettern von Rock’n’Roll-Klängen der Band Ridin Dudes.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








