Material-Day in Spielberg: Fokus auf Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilitätstechnologien
Dieses Thema Freunden empfehlen

ACstyria Materials Day in Spielberg rückt Kreislaufwirtschaft in den Fokus

Am Mittwoch ist am Red Bull Ring in Spielberg der ACstyria Materials Day abgehalten worden. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen nachhaltige Materialien, moderne Werkstofftechnologien und die Bedeutung einer Kreislaufwirtschaft.

Mehr als 270 Teilnehmende aus 15 Nationen informierten sich über aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze. Insgesamt präsentierten 27 Aussteller ihre neuesten Produkte und Technologien für die Mobilität der Zukunft.

Bei der Veranstaltung wurden innovative Lösungen und Ansätze für nachhaltige Materialien und Werkstofftechnologien vorgestellt. Die Kreislaufwirtschaft wurde dabei als großes Thema bezeichnet, insbesondere vor dem Hintergrund globaler Krisen und zunehmender Unsicherheiten in den Lieferketten.

Ein weiterer Schwerpunkt betraf den Ersatz kritischer Rohstoffe im europäischen Kontext. Es wurde berichtet, dass die Steiermark darauf bedacht sei, in diesem Bereich autark zu sein. Derzeit wird demnach besonders am Ersatz von seltenen Erden gearbeitet, die in der Elektromobilität eine Rolle spielen. Zudem profitieren Luftfahrt und Elektro-Automobilindustrie laut Bericht von leichten Materialien, die den Energieverbrauch reduzieren und die Effizienz steigern.

Christa Zengerer, Geschäftsführerin des Mobilitätsclusters AC-Styria, äußerte sich zu Nachhaltigkeit, Recycling und wirtschaftlichen Aspekten. Sie sprach auch über Transportkosten und Lieferketten im Zusammenhang mit einem Irankrieg und erklärte, die Transportkosten würden steigen. Zugleich lägen derzeit keine Rückmeldungen vor, dass Lieferketten ins Stocken geraten seien. Die Lieferketten auf den transatlantischen und asiatischen Märkten seien noch intakt, während sich die Lage im Nahen Osten anders darstelle.

Werner Ecker, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Materials Centers Leoben, betonte beim ACstyria Materials Day die Notwendigkeit, Prozesse zur Sicherung des Ersatzes kritischer Rohstoffe zu beschleunigen. Heimische Betriebe spüren die Änderungen in der Lieferkette laut Bericht derzeit noch nicht deutlich.