Max Weilers Wandfries: Monumentales Kunstwerk findet neues Zuhause in Erl
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Weiler-Malereien in Erl angekommen

Großformatige Wandmalereien des Künstlers Max Weiler sind in Erl im Bezirk Kufstein eingetroffen. Die Werke befinden sich dort als Leihgabe der Stadt Innsbruck und werden restauriert sowie für eine künftige Präsentation vorbereitet.

Das 28 Meter lange Wandfries wurde 1960 für die Innsbrucker Stadtsäle geschaffen und war zuvor in einzelne Wandteile zerschnitten und gelagert worden. Die Versicherungssumme für die Weiler-Werke beträgt sieben Millionen Euro.

Transport und Restaurierung

In der Woche vor dem 17. April 2026 wurden die zerschnittenen Teile des Wandfrieses nach Erl transportiert. Einzelne Wandteile wiegen bis zu vier Tonnen und wurden mit Kränen aus einer Lagerhalle gehoben.

In Erl werden die Bilder restauriert. In der Werkstatt der Tiroler Festspiele Erl werden die Wandteile wie ein Puzzle zusammengesetzt. Die Kosten für Transport und Restaurierung belaufen sich insgesamt auf 140.000 Euro und werden von der Stadt, der Landesgedächtnisstiftung und den Tiroler Festspielen Erl getragen.

Geplante Präsentation in Erl

Ein Teil des Wandfrieses soll künftig die Künstlerinnenresidenz in Erl schmücken, ein anderer Teil die Eingangshalle des Festspielhauses. Hans-Peter Haselsteiner wird die Weiler-Wandmalereien in Erl der Öffentlichkeit zugänglich machen. Er wird in diesem Zusammenhang als Kunstliebhaber bezeichnet.

Zur Geschichte von Max Weiler wird erwähnt, dass seine Art der Malerei international anerkannt wurde und dass es sowohl Anfeindungen als auch einen erfolgreichen Weg des Künstlers gab. Frühere Ausstellungen der Weiler-Werke wurden durch die Höhe der Installationsorte beschrieben, was die Bewunderung durch eine breite Öffentlichkeit erschwert habe. Mit der Fertigstellung der Präsentation in Erl entfallen künftig Depotkosten für die Werke.