Miba knackt die Milliardenmarke: Technologiegruppe meldet Rekordumsatz für Geschäftsjahr 2025/26
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Miba steigert Umsatz auf Rekordniveau im Geschäftsjahr 2025/26

Die Technologiegruppe Miba mit Sitz in Laakirchen im Bezirk Gmunden hat im Geschäftsjahr 2025/26 einen Rekordumsatz erzielt. Der Umsatz lag bei mehr als 1,2 Milliarden Euro und damit um 1,2 Prozent über dem Wert des Geschäftsjahres 2024/25.

Das Geschäftsjahr von Miba endet jeweils mit Ende Jänner. Die aktuellen Kennzahlen wurden am Freitag in einer Aussendung bekanntgegeben.

62 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Produktspektrum für den Industriegütermarkt, 38 Prozent stammen aus der Automobilindustrie. Vorstandsvorsitzender von Miba ist F. Peter Mitterbauer.

Mitterbauer führt das gute Abschneiden des Unternehmens auf die Innovations- und Technologieführerschaft zurück. Nach seinen Angaben liegt der Fokus von Miba auf Wachstumsmärkten rund um die nachhaltige Gewinnung, Übertragung, Speicherung und Nutzung von Energie.

Das Geschäftsfeld in den Bereichen Windkraft, Wasserkraft, Solarkraft und effiziente Stromnetze ist in den vergangenen drei Jahren um 75 Prozent gewachsen und trägt aktuell mit mehr als 230 Millionen Euro fast 20 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Das Geschäft mit sauberen Schiffsmotoren legte im vergangenen Geschäftsjahr um 10 Prozent zu, der Umsatz mit Technologien für die Luftfahrt wuchs um 20 Prozent.

Insgesamt investierte Miba im abgelaufenen Geschäftsjahr 120 Millionen Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden von 52 Millionen Euro im vorangegangenen Geschäftsjahr auf 54 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025/26 erhöht, die Forschungs- und Entwicklungsquote lag bei 4,5 Prozent. Die Eigenkapitalquote stieg von 58,3 Prozent auf 60,9 Prozent.