Millionen-Förderung für Tiroler Bäder: Landesregierung investiert in die Modernisierung von Hallenbädern in Innsbruck und Ehrwald
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Tirol fördert Sanierung von zwei Hallenbädern mit über 5,5 Millionen Euro

Das Land Tirol stellt weitere Mittel aus dem sogenannten Bädertopf bereit. Insgesamt werden mehr als 5,5 Millionen Euro für zwei Hallenbad-Projekte zugesichert.

Gefördert werden das Hallenbad Höttinger Au in Innsbruck sowie das Familienbad Ehrwald im Bezirk Reutte. Die Gelder dienen der Sanierung und Modernisierung der Anlagen.

Die Tiroler Landesregierung hat die Bereitstellung der Mittel am Dienstag beschlossen. Der Beschluss erfolgte auf Antrag von Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) und Sportreferent LHStv. Philip Wohlgemuth (SPÖ). Die Förderung aus dem Bädertopf beträgt bis zu 40 Prozent der anrechenbaren Kosten gemäß Richtlinie. Bereits im Vorjahr hatte der Bäderbeirat die Unterstützung der beiden Projekte empfohlen.

Für die Sanierung des Hallenbades Höttinger Au werden über 1,9 Millionen Euro bereitgestellt. Geplant sind die Erneuerung der gesamten Elektro- und Sanitärinstallationen samt Steuerungsanlage, die Errichtung einer Grundwasserwärmepumpe, eine wärmetechnische Sanierung der Gebäudehülle sowie eine Umgestaltung des Eingangsbereichs.

Das Familienbad Ehrwald erhält 3,6 Millionen Euro aus dem Bädertopf. Das 1974 eröffnete Bad ist seit 2023 geschlossen. Vorgesehen sind die Renovierung des Badebereichs und der Technikanlage, ein neuer Kinderbereich, ein neuer Freibereich mit Parkplätzen, die Erneuerung von Fassade und Eingang sowie neue Umkleiden und Sanitäranlagen. Zudem ist eine zukünftige erneuerbare Energieversorgung geplant.

Die Mittel für beide Projekte werden in Tranchen in den Jahren 2026 und 2027 ausbezahlt. Zuvor war bereits der Neubau des Regionalbades in Axams aus dem Bädertopf gefördert worden.

Die Tiroler Bäderstudie 2024 weist im Bundesland insgesamt 19 Hallenbäder und vier Thermen aus. Zudem sieht die Studie Potenzial für zusätzliche Schwimminfrastruktur im Einzugsgebiet Imst-Landeck, im Großraum Wörgl-Kufstein sowie im Großraum Innsbruck.