Millioneninvestitionen setzen neue Maßstäbe im Kärntner Tourismus
Dieses Thema Freunden empfehlen

Großinvestitionen im Kärntner Tourismus

In Kärnten werden derzeit mehrere größere Tourismusprojekte geplant und umgesetzt. Investitionen in Hotels, Wellnessangebote und Infrastruktur betreffen unter anderem den Feuerberg auf der Gerlitzen, Pörtschach am Wörthersee und das Kropfitschbad in Krumpendorf.

Die Projekte sind der wirtschaftlichen Entwicklung im Tourismus zugeordnet und umfassen Investitionssummen im Millionenbereich.

Neues Sea Spa und Mitarbeiterwohnungen am Feuerberg

Am Feuerberg auf der Gerlitzen entsteht ein neues Sea Spa. Zusätzlich wird eine Penthouse-Suite errichtet. Darüber hinaus werden weitere Wohnungen für Mitarbeiter gebaut.

Der Betrieb am Feuerberg investiert eigenen Angaben zufolge jedes Jahr. Die aktuelle Investition beträgt neun Millionen Euro und übertrifft alle bisherigen Investitionen des Betriebs. Als verantwortlicher Hotelier wird Erwin Berger genannt.

Hotelprojekt in Pörtschach am Wörthersee

In Pörtschach am Wörthersee soll ein Areal mit dem verfallenen Hotel Prüller neugestaltet werden. Das bestehende Hotel Prüller wird abgerissen.

Der deutsche Investor Peter Unger errichtet dort für rund 50 Millionen Euro ein Hotel mit hundert Betten sowie Appartements. Für dieses Projekt sind nach Angaben von Peter Peschel, Geschäftsführer der Tourismusregion Wörthersee-Rosenthal, alle erforderlichen Genehmigungen vorhanden.

Pläne für das Kropfitschbad in Krumpendorf

Investor und Projektentwickler Thomas Seitlinger verfolgt seit sechs Jahren Pläne für das Kropfitschbad in Krumpendorf. Für das Projekt sind Investitionen von 65 Millionen Euro vorgesehen.

Am Kropfitschbad sollen Appartements, ein Restaurant und ein Wellnessbereich entstehen. Laut den vorliegenden Angaben sind beim Projekt noch nicht alle Genehmigungsverfahren abgeschlossen. Am 14. Mai startet dort eine provisorische Badesaison.

Hinweise zu Behördenverfahren

Im Zusammenhang mit den Projekten wird darauf verwiesen, dass Behördenverfahren häufig sehr langsam ablaufen. Es wird angegeben, dass Behördenwege teilweise zehn Jahre dauern können.