Mirabellgarten als Glanzpunkt: 400 goldfarbene Mozart-Figuren zieren Salzburgs grünes Herzstück
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400 goldfarbene Mozart-Figuren im Mirabellgarten geplant

Der deutsche Konzeptkünstler Ottmar Hörl wird im Sommer den Salzburger Mirabellgarten mit 400 goldfarbenen Mozart-Figuren bespielen. Anlass der Installation ist der 270. Geburtstag des Komponisten.

Auftraggeberin des Projekts ist die Internationale Stiftung Mozarteum. Die Installation mit dem Titel „Mozart – Das unbezähmbare Genie“ ist von 16. Juli bis 31. August im Bereich Bastion/Museumspavillon im Mirabellgarten zu sehen.

Konzept mit Mozart und Hündin Pimperl

Jede der 400 Figuren ist rund einen halben Meter groß und aus Kunststoff gefertigt. Die goldfarbene Skulptur zeigt Mozart mit locker ausgestreckter rechter Hand, während seine linke Hand auf dem Kopf der Hündin Pimperl liegt, dem Hund der Familie Mozart. Pimperl ist eng an Mozart angeschmiegt dargestellt.

Hörl erklärte bei der Projektvorstellung, der konzeptionelle Ansatz solle nicht nur Mozarts musikalisches Schaffen, sondern auch dessen menschliche Seite stärker ins Blickfeld rücken. Es gehe dabei nicht um ein klassisches Denkmal.

Der Künstler beschrieb seine Arbeit als eine, die Impulse setzen und als Kommunikationsmodell funktionieren soll. Er möchte mit der Installation zum Diskurs einladen, Menschen ins Gespräch bringen und Menschen und Orte verbinden.

Mozart im öffentlichen Raum

Linus Klumpner, Geschäftsführer des Mozarteums, betonte, dass das Projekt nicht nur in den Mozart-Museen stattfindet. Dank Unterstützung der Stadt Salzburg werde auch der öffentliche Raum bespielt.

Klumpner zufolge bietet das Projekt die Möglichkeit, Gäste aus aller Welt auch außerhalb der Museumsräume für Mozart zu begeistern und einen Zugang zu seinem Werk auf einer neuen Ebene zu ermöglichen.

Teil des Konzeptes ist zudem, dass die Mozart-Figuren nach der Ausstellung käuflich zu erwerben sind.

Die Online-Veröffentlichung erfolgte am 18. April 2026.