Mit 96 Prozent Zustimmung: Stefan Sandrieser für dritte Amtsperiode als GÖD-Vorsitzender in Kärnten bestätigt
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Stefan Sandrieser als GÖD-Vorsitzender in Kärnten wiedergewählt

Der bisherige Vorsitzende der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) in Kärnten, Stefan Sandrieser, ist im Amt bestätigt worden. Er erhielt beim GÖD-Kongress am Donnerstagnachmittag in Klagenfurt 96 Prozent der Delegiertenstimmen.

Sandrieser ist Abgeordneter zum Kärntner Landtag für die SPÖ und tritt nun seine dritte Amtsperiode als Vorsitzender der GÖD an.

GÖD größter Flügel in der Kärntner Gewerkschaft

Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst vertritt in Kärnten mehr als 17.000 Mitglieder. Sie ist der größte Flügel in der Kärntner Gewerkschaft und umfasst Beschäftigte im öffentlichen Dienst, darunter Landesbedienstete, Lehrer, Mitarbeitende in Spitälern, bei der Polizei und in der Justiz. Als Vorsitzender vertritt Sandrieser 26 Berufsgruppen.

Attraktivität des öffentlichen Dienstes im Fokus

Sandrieser betont, die Arbeit im öffentlichen Dienst müsse trotz Spardrucks attraktiv bleiben. Als Beispiel nannte er neue Arbeitszeitmodelle. Er sprach von Personalnot und Finanznot im öffentlichen Dienst und verwies auf Engpässe beim Personal, insbesondere bei Lehrerinnen und Lehrern sowie bei der Exekutive.

Ziel sei es laut Sandrieser, den öffentlichen Dienst so attraktiv zu gestalten, dass Menschen dort arbeiten wollen. Es brauche Arbeitsbedingungen, die es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichten, im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Dies betreffe auch die wirtschaftliche Seite der Arbeitsbedingungen. Arbeitszeiten würden in Zukunft ein großes Thema sein, ebenso die Vereinbarkeit von Privatleben, Familie und Beruf.

Ausblick auf Lohnverhandlungen und gesellschaftliche Anerkennung

Die Lohnverhandlungen für den öffentlichen Dienst sollen im Herbst beginnen. Derzeit gilt ein Lohnabschluss, den die Landespolitik gerne aufgeschnürt und niedriger abgeschlossen hätte. Die Landesregierung stellte zudem eine Null-Lohnrunde für das kommende Jahr in den Raum.

Sandrieser kündigte an, sich verstärkt für mehr gesellschaftliche Anerkennung des öffentlichen Dienstes einsetzen zu wollen. Man merke zunehmend Aggressivität, fehlende Wertschätzung, Ungeduld und Egoismus im Umgang mit Beschäftigten im öffentlichen Dienst, sagte er. All diese Aspekte gehörten zum Berufsfeld dazu. Gewerkschaften müssten sich bemühen, in diesem Bereich Veränderungen herbeizuführen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.