Mobbingvorwürfe gegen hohe Polizei-Instanz: Ermittlungen in der Steiermark nahezu beendet
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Mobbingvorwurf gegen ranghohen steirischen Polizeibeamten: Erhebungen weitgehend abgeschlossen

Gegen einen ranghohen steirischen Polizeibeamten sind Mobbingvorwürfe erhoben worden. Die Erhebungen der Landespolizeidirektion Steiermark zu dem Fall sind nach Angaben der Behörde weitgehend abgeschlossen.

Eine Mitarbeiterin hatte ihrem Vorgesetzten systematische Gesprächsverweigerung, die Ablehnung von beantragten Urlauben sowie angebliches Ausspionieren vorgeworfen. Der beschuldigte Beamte wies diese Anschuldigungen von Beginn an zurück.

Vorwürfe und Darstellung der Mitarbeiterin

Nach der Darstellung der Mitarbeiterin soll es seit dem Jahr 2023 mehr als 40 Vorfälle der beschriebenen Art gegeben haben. Vertreten wird sie vom Grazer Anwalt Andreas Kleinbichler, der die Sachverhaltsdarstellung bei der Landespolizeidirektion eingebracht hat.

Der betroffene Beamte war zuletzt von seiner Dienstaufsicht gegenüber der Mitarbeiterin entbunden worden. Ob sich diese Entbindung wieder ändert, soll polizeiintern noch geklärt werden.

Erhebungen und rechtliche Beurteilung

Die Landespolizeidirektion Steiermark führte zu dem Fall drei Monate lang Erhebungen durch. Laut Polizeisprecher Sabri Yorgun wurden dabei zahlreiche Personen durch eine Führungskraft aus einem organisatorisch getrennten Geschäftsbereich befragt. Dies habe eine umfassende rechtliche Beurteilung ermöglicht.

In die abschließende Beurteilung wurde auch das Bundesministerium für Inneres eingebunden. Nach Angaben von Sabri Yorgun teilt das Ministerium die Auffassung der Landespolizeidirektion, wonach keine disziplinären oder dienstrechtlichen Verfehlungen seitens der beteiligten Personen festgestellt wurden.

Weitere interne Klärungen

Polizeiintern soll noch geprüft werden, ob und welche weiteren Maßnahmen für ein künftig besseres Arbeitsklima geschaffen werden sollen. Ebenfalls offen ist, wie mit der bisherigen Entbindung des Beamten von der Dienstaufsicht gegenüber der Mitarbeiterin weiter umgegangen wird.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.