NEOS fordern Fahrverbote und Ausbau von Park-and-Ride: Neue Verkehrskonzepte für Graz vorgestellt
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NEOS präsentieren verkehrspolitische Forderungen für Graz

Im Grazer Gemeinderatswahlkampf stehen Verkehr und Mobilität im Mittelpunkt. Die NEOS haben am Donnerstag ihre Vorschläge zur Lösung von Verkehrsproblemen in der Stadt vorgestellt.

Im Zentrum ihrer Forderungen stehen Fahrverbote auf Nebenstraßen, der Ausbau von Park-and-Ride-Angeboten sowie mehr öffentliche Verkehrsmittel. Zudem verlangen die NEOS ein Gesamt-Verkehrskonzept für Graz und ein besseres Umstiegsangebot für Pendlerinnen und Pendler.

Fahrverbote auf Nebenstraßen und Beispiel Ruckerlberg

Die NEOS kritisieren eine Überlastung der Hauptverkehrsachsen in Graz und geben an, dass immer mehr Pendlerinnen und Pendler Nebenstraßen als Schleichrouten nutzen. Als Beispiel nennt NEOS-Spitzenkandidat Phillip Pointner den Grazer Ruckerlberg.

Für den Ruckerlberg fordern die NEOS ein Fahrverbot mit Ausnahme von Ziel- und Quellverkehr. Am 23. April organisierten sie dort eine Demonstration für Verkehrsberuhigung.

Park-and-Ride und Ausbau des Öffi-Angebots

Laut NEOS fahren täglich 88.000 Pendlerinnen und Pendler nach Graz und stehen über ein Jahr betrachtet jeweils 104 Stunden im Stau. Um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern, verlangen sie ein besseres Angebot und mehr Park-and-Ride-Plätze an den Stadtgrenzen.

Der bestehende Park-and-Ride-Platz im Grazer Norden hat keine direkte Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum. NEOS-Kandidat Ralph Kranner schlägt daher vor, die Straßenbahn vom Andritzer Hauptplatz bis Weinzödl zu verlängern. Pointner regt an, dafür die bestehende, laut Beschreibung kaum verwendete Normalspur-Trasse der Schleppbahn der Andritz AG zu nutzen. Demnach könnte es eine direkte Haltestelle beim Park-and-Ride-Platz und beim Shopping Nord geben.

S-Bahn-City-Tunnel und Baustellenmanagement

Darüber hinaus fordern die Grazer NEOS, das Großprojekt S-Bahn-City-Tunnel weiterzuverfolgen. Dieser Tunnel soll den Grazer Hauptbahnhof unterirdisch mit der Innenstadt und dem Ostbahnhof verbinden.

Ein weiterer Schwerpunkt der NEOS ist das Baustellenmanagement. Sie verlangen eine Beschleunigung von Bauzeiten. In Graz-Mariatrost werden derzeit 800 Meter Straßenbahn und Kanal ausgebaut, was mit einem täglichen Pendlerstau verbunden ist. Die Bauarbeiten dauern drei Jahre; diese Dauer bezeichnen die NEOS als inakzeptabel.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.