Neue Geschäftsführung im Montforthaus Feldkirch startet
Die neue Geschäftsführung der Montforthaus Feldkirch GmbH hat am Mittwoch ihre Tätigkeit aufgenommen. Stefanie Thurner folgt damit auf die interimistische Leitung durch Bernhard Grabher und Fedor Celigoj.
Die Stadt Feldkirch verbindet mit dem Neustart im Montforthaus als Kultur- und Kongresshaus der Region hohe Erwartungen und spricht von einem zentralen Wendepunkt.
Schwerpunkte Transparenz und Bestandsaufnahme
Zum Beginn ihrer Tätigkeit legt Stefanie Thurner nach Angaben der Stadt besonderen Wert auf Transparenz und eine sorgfältige Bestandsaufnahme. Sie möchte den aktuellen Zustand des Montforthauses durch detaillierte Analysen sowie im Dialog mit dem Team und den Eigentümern erfassen.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Verbindung zwischen dem Tagungsgeschäft und einem vielfältigen Kulturprogramm. Thurner wird mit den Worten zitiert, ein Haus sei dann stark, wenn es wisse, wofür es stehe, und ebenso klar, wofür nicht. In der Verbindung von Wirtschaft und Kultur liege die besondere Kraft des Montforthauses.
Politische Erwartungen an Weiterentwicklung
Bürgermeister Manfred Rädler (ÖVP) sieht in Thurners Amtsantritt eine große Chance für Feldkirch. Mit ihrer Erfahrung und ihrem kreativen Potential könne das Montforthaus zu einem strategisch und betriebswirtschaftlich gefestigten Kulturstandort weiterentwickelt werden.
Stadtrat Wolfgang Flach (ÖVP) betont als Vorsitzender des Aufsichtsrats die Bedeutung des Neustarts im Montforthaus. Der bestehende Strategieprozess soll mit der neuen Geschäftsführung abgeschlossen werden. Reformen sollen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung konsequent umgesetzt werden.
Erfahrung und laufende Umstrukturierung
Stefanie Thurner verfügt über langjährige Erfahrung im Kongresswesen. Dazu zählen eine leitende Tätigkeit im Europahaus Mayrhofen sowie eine Tätigkeit im Convention Bureau St. Gallen.
In Feldkirch übernimmt Thurner die Verantwortung in einer Phase der Umstrukturierung des Montforthauses. Die Neuverpachtung der Gastronomieflächen ab 2026 wurde bereits eingeleitet und erfolgt unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Rechnungshofs.








