Neuer Bosruck-Bahntunnel: ÖBB startet Trassenauswahl für schnellere Verbindung zwischen Oberösterreich und Steiermark
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Neuer Bosruck-Bahntunnel: ÖBB starten Trassenauswahl

Die ÖBB haben mit der Trassenauswahl für einen neuen Bosrucktunnel begonnen. Der Bosruck-Bahntunnel verbindet Oberösterreich und die Steiermark und spielt eine wichtige Rolle im Bahnverkehr zwischen Linz, Selzthal und Graz.

Der bestehende Bosruck-Bahntunnel ist 120 Jahre alt. Es handelt sich um einen einröhrigen Tunnel aus dem Jahr 1906, der seit langem nicht mehr den Anforderungen entspricht.

Nach Angaben der ÖBB verursacht die steile Streckenführung der bestehenden Strecke hohe Zusatzkosten im Betrieb. Zudem wäre in den 2040er-Jahren eine umfangreiche und kostenintensive Sanierung des bestehenden Tunnels nötig, durch die laut Einschätzung im Bahnverkehr keine großartige Verbesserung zu erwarten wäre.

Mit dem neuen Bosrucktunnel sollen die Fahrzeiten verkürzt und die Kapazitäten gesteigert werden. Nach Angaben von Daniel Pinker von den ÖBB beträgt die aktuelle Fahrzeit zwischen Linz und Selzthal 105 Minuten. Künftig soll sie 75 Minuten betragen. Frühestens ab 2040 soll der neue Tunnel für kürzere Fahrzeiten und mehr Kapazitäten zwischen Linz und Graz sorgen.

Die Planungen umfassen einen Dialog mit regionalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. In diesem Rahmen haben bereits drei Veranstaltungen stattgefunden. Das Trassenauswahlverfahren samt Vermessungen soll voraussichtlich bis 2028 dauern.

Mit dem Bau des neuen Bosrucktunnels ist erst nach 2030 zu rechnen. Der Baubeginn hängt von Genehmigungsverfahren wie der Umweltverträglichkeitsprüfung ab.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.