Neustart in Feldkirch: Brandzerstörtes Altstoffsammelzentrum öffnet mit hochmodernem Brandschutzsystem
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Neues Altstoffsammelzentrum Feldkirch nimmt Betrieb auf

Das Altstoffsammelzentrum (ASZ) in Feldkirch nimmt am kommenden Dienstag offiziell den Betrieb im Neubau auf. Die Anlage war vor über zwei Jahren bei einem Großbrand nahezu vollständig zerstört worden und wurde inzwischen wieder aufgebaut.

Beim Neubau wurde nach Angaben der Verantwortlichen besonderer Wert auf ein umfassendes Brandschutzkonzept gelegt. Das System wurde von einer akkreditierten Stelle überprüft.

Umfangreiche Brandschutztechnik installiert

Im neuen ASZ überwachen sechs Thermokameras die Anlage. Außerhalb der Betriebszeiten lösen sie bei einer Temperatur von 70 Grad Celsius Alarm aus, während der Betriebszeit liegt die Schwelle bei 150 Grad Celsius. Ergänzt wird die technische Ausstattung durch eine eigene Brandmeldezentrale.

Im Dach des Gebäudes befinden sich zahlreiche kleine Dachfenster. Insgesamt 24 dieser Fenster können sich im Ernstfall vollständig öffnen, damit Rauch und Hitze entweichen können. Bei einem Test mit einer Lötlampe lösten die Thermokameras nach Angaben der Beteiligten innerhalb weniger Sekunden aus.

Projektleiter für den Neubau des ASZ ist Martin Bolter.

Hinweise zum Umgang mit Akkus und Batterien

Marcel Längle, Abteilungsleiter für Abfallwirtschaft bei der Stadt Feldkirch, weist darauf hin, dass alle Gegenstände mit Akkus oder Lithium-Ionen-Batterien im Problemstoff-Bereich abgegeben werden sollen. Als Beispiele werden unter anderem E-Zigaretten sowie blinkende Kinderschuhe genannt.

Akkus und Batterien werden im Restabfall oder Sperrmüll als hochgradig brandgefährlich bezeichnet.

Neue Angebote für die Entsorgung

Das neue ASZ verfügt über zwei neue Einfahrtsspuren und eine zusätzliche Waage für Bauschutt. Zudem besteht die Möglichkeit, Buntglas und Weißglas getrennt zu entsorgen.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der Betrieb im neuen Altstoffsammelzentrum noch nicht aufgenommen.