Oberndorf legt den Grundstein: Erster Großraum-Batteriespeicher in Salzburg startet Bauarbeiten
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Baubeginn für ersten Großraum-Batteriespeicher in Salzburg

In Oberndorf im Flachgau beginnt in der kommenden Woche der Bau des ersten Großraum-Batteriespeichers im Bundesland Salzburg. Die Inbetriebnahme der Anlage ist in einem Jahr geplant.

Der Speicher soll überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energiequellen aufnehmen und wieder abgeben. Die Kosten des Projekts liegen laut Betreibern im zweistelligen Millionenbereich.

Die Anlage entsteht im Gewerbegebiet an der Grenze zu Göming. Die Batterien werden auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern in mehreren Containern verbaut. Das Gelände soll von einer Lärmschutzhecke umgeben werden.

In der Anlage soll überschüssige Energie aus Photovoltaik- oder Windkraft-Anlagen zwischengespeichert werden. Laut Betreiber Constantin Vanal von Blackvolt-Energy speichert der Batteriespeicher 36.000 Kilowattstunden Strom. Vanal erklärt, mit dieser Menge könne man eine mittelgroße Stadt einen Tag lang versorgen.

Vanal, der beim Investor Blackvolt-Energy tätig ist, verweist darauf, dass man sich die Themen Lärmsicherheit und Brandschutz bei dem Projekt sehr genau angesehen habe. In Arnoldstein im südwestlichen Kärnten steht Österreichs größtes Batteriespeicher-Kraftwerk, das von den Betreibern als Vorbild für das Projekt in Oberndorf bezeichnet wird.

Energielandesrat Maximilian Aigner (ÖVP) bezeichnet Speicherparks als immer wichtiger für die Stromversorgung, insbesondere bei Ökostrom. Er sagt, es brauche gute Speicher-Ressourcen. Bei Wind- und Wasserkraft gebe es seiner Einschätzung nach noch einige Schritte zu tun, während bei Photovoltaik bereits viel geschehen sei.

Befürworter von Großraum-Batteriespeichern sehen in solchen Anlagen eine Möglichkeit, die Versorgung verlässlicher zu machen. Im Zusammenhang mit dem Projekt in Oberndorf gibt es Debatten über Sicherheit sowie über die fehlende Kommunalsteuer für die Gemeinden.

Kritiker und Gegner von Batteriespeicher-Lösungen verweisen auf Brandgefahren. Außerdem bemängeln sie, dass Batteriespeicheranlagen zu viel Platz benötigten und die Gemeinden durch solche Anlagen keine Kommunalsteuer erhalten würden.

Der Oberndorfer Bürgermeister Georg Djundja (SPÖ) fordert eine Gesetzesänderung hinsichtlich der Kommunalsteuer bei Batteriespeicheranlagen. Er sagt, Batteriespeicher seien zu begrüßen, es entstünden dort aber keine Arbeitsplätze. Beim Bau solcher Anlagen sollten nach seiner Ansicht auch die Gemeinden eine Kommunalsteuer erhalten.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.