Trockenperiode lässt Grundwasserspiegel in Oberösterreich sinken
Eine anhaltende Trockenperiode wirkt sich deutlich auf die Grundwasserstände in Oberösterreich aus. Besonders betroffen sind derzeit das Innviertel und das Hausruckviertel, wo die Pegelstände aktuell als besonders niedrig beschrieben werden.
Fachleute und Umweltschutzorganisationen weisen auf die angespannte Lage hin und verweisen auf die Bedeutung eines sorgsamen Umgangs mit der Ressource Wasser.
Niedrige Werte im Innviertel und Hausruckviertel
Nach Angaben des Hydrographischen Dienstes des Landes sind die Grundwasserstände im Innviertel und im Hausruckviertel derzeit besonders niedrig. Peter Kickinger vom Hydrographischen Dienst beschreibt die Situation in diesen Regionen als prekär.
Im Mai fiel demnach erneut zu wenig Regen. Ein trockener Sommer könnte die Lage bei den Grundwasserständen weiter verschärfen.
Landregen als entscheidender Faktor
Für eine Entspannung der Situation wird ein ausgedehnter, viele Tage andauernder Landregen als notwendig beschrieben. Solange ein solcher Landregen ausbleibt, wird ein behutsamer Umgang mit Wasser als besonders wichtig hervorgehoben.
Forderung nach Wasserentnahmeregister
Im Zusammenhang mit den sinkenden Grundwasserständen meldet sich auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace zu Wort. Greenpeace schlägt Alarm und fordert ein Wasserentnahmeregister.
Sebastian Theissing-Matei von Greenpeace betont die Notwendigkeit, die Datenlage zur Wasserentnahme zu verbessern. Für Haushalte gebe es bereits klare Daten, diese müssten aus seiner Sicht auf Industrie und Landwirtschaft ausgeweitet werden. Derzeit liegen demnach nur Schätzungen über den Wasserverbrauch dieser Bereiche vor.








