ÖFB-Cup-Triumph für LASK: Nächster Halt Liga-Meisterschaft
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LASK gewinnt ÖFB-Cup und richtet Fokus auf Meisterschaft

Der LASK hat am Freitag den Uniqua ÖFB-Cup gewonnen. Die Linzer setzten sich im Finale in Klagenfurt mit 4:2 nach Verlängerung gegen Altach durch.

LASK-Kapitän Sascha Horvath stemmte um 19.05 Uhr die Cuptrophäe in die Höhe. In der Arena in Linz war für die Fans eine Party angesetzt, die Mannschaft reiste nach dem Spiel zurück nach Linz und feierte nach eigenen Angaben nur dezent.

Spielverlauf und entscheidende Akteure

Der LASK lag im Cup-Finale zeitweise zurück und glich zum 2:2 aus. Samuel Adeniran erzielte zwei Tore für die Linzer, darunter den 2:2-Ausgleich per Volleytreffer ins Kreuzeck. Trainer Dietmar Kühbauer bezeichnete dieses Tor als „Dosenöffner“.

Sasa Kalajdzic bereitete beide Treffer von Adeniran vor. Er beschrieb den Tag des Cup-Finales als einen „lange komischen Tag“ und sagte, die Qualität des Teams habe sich durchgesetzt. In der Berichterstattung wird das Duell in Klagenfurt stimmungstechnisch als „Heimspiel“ für den LASK beschrieben.

Trainer Kühbauer erklärte, die Spieler hätten im Finale den Druck gespürt. Am Ende hätten sich aus seiner Sicht die Qualität und die bessere Physis des LASK durchgesetzt. In diesem Zusammenhang wird der Klub in Bezug auf Physis und Kadertiefe als überdurchschnittlich gut aufgestellt beschrieben; das Spiel soll auch nach den Auswechslungen von Moses Usor und Joao Tornich nicht an Qualität verloren haben. Usor wird als angeschlagen, Tornich als gelb-verwarnt beschrieben.

Reaktionen von Trainer und Spielern

Dietmar Kühbauer sagte, er sei sehr stolz auf die Mannschaft, obwohl er mit dem Wort Stolz nach eigenen Angaben nicht gerne umgehe. Er erklärte, wenn er das Wort Stolz heute nicht sage, gehöre er „weggesperrt“. Zugleich betonte er, der Sieg müsse der Mannschaft Kraft geben.

Sascha Horvath ordnete das Finale im Rückblick ein. Es sei genau wie die Saison des LASK verlaufen. Man sei am Anfang des Spiels immer einen Schritt zu spät gewesen, sei aber zurückgekommen und habe um die eigenen Qualitäten gewusst.

Blick auf Meistergruppe und Terminplanung

LASK-Trainer Kühbauer wies darauf hin, dass die Saison für den Klub noch nicht vorbei sei. Man werde alles versuchen, damit der LASK noch etwas schaffe, und könne nicht „open end“ feiern. In der Meistergruppe sind für die Linzer noch drei Runden zu absolvieren, aktuell steht der LASK dort auf Platz eins.

Das nächste Spiel in der Meisterschaft ist ein Heimspiel gegen Rapid, angesetzt für Montagabend. Horvath kritisierte die Terminansetzung und sagte, er habe keine Ahnung, warum man am Montag und nicht am Dienstag oder Mittwoch spiele. Kühbauer bezeichnete die Ansetzung als „schwachsinnig“ und zog einen Vergleich zu seiner Zeit als WAC-Trainer: Damals sei das Spiel des WAC gegen Rapid ebenfalls drei Tage nach einem Triumph am Wörthersee angesetzt gewesen, und der WAC habe diese Partie in Wien gewonnen.

Kalajdzic kündigte an, man werde an diesem Abend ein bisschen feiern, am nächsten Tag ausnüchtern und sich am Sonntag auf Rapid vorbereiten. Kühbauer betonte, jeder außer den Trainern habe geglaubt, dass das Spiel gegen Altach einfach zu gewinnen sei; nun müsse der Cup-Erfolg der Mannschaft zusätzliche Energie für den Liga-Endspurt geben.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Situation wird auf das Jahr 1965 verwiesen, das als Jahr des Doubles des LASK gilt.