Geplantes Tauschgeschäft zwischen Stadt Salzburg und Universität zu Paketboxen und Marktstand
Die Stadt Salzburg und die Universität Salzburg bereiten ein Tauschgeschäft vor, das Paketboxen in der Altstadt und einen Informationsstand am Grünmarkt umfasst. Der Beschluss dazu soll in der nächsten Gemeinderatssitzung gefasst werden.
In den Räumen der theologischen Fakultät am Furtwänglerpark plant die Stadt, rund 100 Paketboxen zu errichten. Diese sollen Kunden von Innenstadtgeschäften zur Verfügung stehen, um ihre Einkäufe dort zwischenzulagern.
Im Gegenzug soll die Universität Salzburg einen eigenen Informationsstand am Grünmarkt erhalten. Der Standort des Universitätsstandes liegt unmittelbar neben dem Furtwänglerpark, also in direkter Nähe zur theologischen Fakultät.
Die Idee zu dem Tauschgeschäft stammt von Universitätsrektor Bernhard Fügenschuh. Er äußert sich positiv zu der Möglichkeit der Vereinbarung und formuliert den Anspruch, dass Besucher der Stadt Salzburg wahrnehmen sollen, dass es dort eine Universität gibt. Mit dem Stand will die Universität Uni-Leben und Uni-Forschung anschaulich machen.
Der Universitätsstand am Grünmarkt soll von Montag bis Freitag betrieben werden. Präsentiert werden sollen insbesondere Studienfächer zu Ernährung, Bewegung, Gesundheit sowie naturwissenschaftliche Bereiche. Die Inbetriebnahme ist mit Beginn des Wintersemesters im Oktober vorgesehen.
Im Furtwänglerpark vor den Arkaden der theologischen Fakultät gegenüber den Festspielhäusern soll künftig mehr stattfinden. Rektor Fügenschuh hofft, dass der Bereich von Studierenden, Lehrenden, Bevölkerung und Touristen genutzt wird.
Die Aufbewahrungsboxen für Einkäufe sollen bis zum Herbst installiert sein. Vizebürgermeister Florian Kreibich, der der ÖVP angehört, ist in die Pläne eingebunden.








