Paketsteuer-Debatte: Eine neue Belastung für den österreichischen Onlinehandel?
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Geplante Paketsteuer in Österreich sorgt für Kritik im Onlinehandel

Die österreichische Bundesregierung plant, die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel zu senken. Ein Teil der Gegenfinanzierung soll über eine neue Steuer von zwei Euro pro Bestellung bei Online-Händlern erfolgen.

Die geplante Paketsteuer stößt im Handel auf Widerstand. Experten und Unternehmen verweisen auf mögliche Auswirkungen auf Wettbewerb, Preise und Rechtslage.

Neue Abgabe als möglicher Vorteil für große Plattformen

Die vorgesehene Steuer von zwei Euro pro Bestellung bei Online-Händlern wird von Fachleuten unterschiedlich beurteilt. Christoph Teller, der am Institut für Handel, Absatz und Marketing an der Johannes Kepler Universität Linz tätig ist, sieht in der Paketsteuer einen potenziellen Wettbewerbsvorteil für große Online-Plattformen.

Teller bezeichnet diesen möglichen Vorteil als paradox. Er weist darauf hin, dass die neue Steuer von zwei Euro pro Paket ein Kostenfaktor ist, der auf Haushalte direkt oder indirekt zukommen wird. Vor dem Hintergrund der gedämpften Kauflaune und der aktuellen Wirtschaftslage bewertet er die neue Steuer kritisch.

Unmut bei Händlern und Ankündigung rechtlicher Schritte

Die geplante Paketsteuer sorgt laut Bericht für Unmut bei Händlern. Den Versandhändler Otto würde die Paketabgabe in Österreich den Angaben zufolge bis zu acht Millionen Euro im Jahr kosten. Der Bericht führt aus, dass Otto diese Kosten an die Kunden weitergeben müsste.

Otto-Austria-Geschäftsführer Harald Gutschi erklärte im April gegenüber der APA, dass eine solche Abgabe rechtlich gar nicht halten könne. Er betonte, ein Staat müsse für klare Rahmenbedingungen und Rechtsbedingungen sorgen. Gutschi kündigte an, dass Otto rechtlich gegen die Abgabe vorgehen würde.

Auch XXXLutz sieht laut Bericht rechtliche Probleme bei der geplanten Paketabgabe.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.