Bregenzer Festspiele: Nur vier von 21 Regierungsmitgliedern bei Eröffnung – Politologe kritisiert Abwesenheit

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Bregenzer Festspiele: Nur vier von 21 Regierungsmitgliedern bei Eröffnung anwesend

Bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele war Bundespräsident Alexander Van der Bellen anwesend. Aus der Bundesregierung ließen sich Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) sowie zwei weitere Spitzenpolitiker blicken. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) nahm nicht teil.

Von insgesamt 21 Mitgliedern der Bundesregierung – bestehend aus dem Kanzler, 13 Ministerinnen und Ministern sowie sieben Staatssekretärinnen und Staatssekretären – waren damit vier bei der Eröffnung vertreten. Das entspricht weniger als 20 Prozent.

Kanzleramt verweist auf Terminplan

Aus dem Bundeskanzleramt hieß es, ein Besuch bei den Bregenzer Festspielen habe sich aus terminlichen Gründen nicht ausgehen lassen. Bundeskanzler Stocker wird laut Ankündigung im Laufe der Woche dennoch nach Vorarlberg reisen, unter anderem nach Schwarzenberg. Bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele soll er hingegen anwesend sein.

Politologe sieht verpasste Gelegenheit

Der Politikwissenschafter Peter Filzmaier äußerte sich gegenüber dem ORF Vorarlberg zu der geringen Präsenz der Regierung bei der Eröffnung. Aus seiner Sicht habe die Bundesregierung damit eine Chance verpasst, gemeinsam aufzutreten. Filzmaier sagte: „Die Bundesregierung hat ein Negativ-Image, da kann nicht einer für sich punkten. Sie bräuchte dringend Termine, um gemeinsam beschlossen auch symbolisch und bildlich aufzutreten.“