Frauenanteil in Österreichs Bürgermeisterämtern steigt auf 11,9 Prozent
In Österreich sind derzeit 247 der 2.092 Gemeinden von einer Bürgermeisterin geführt. Das entspricht einem Anteil von 11,9 Prozent – ein Anstieg um 2,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Der Gemeindebund hat diese Zahlen anlässlich des jährlichen Netzwerktreffens der Bürgermeisterinnen und Vizebürgermeisterinnen bekanntgegeben.
Das Treffen findet vom 12. bis 14. Juli in Rankweil und Wolfurt in Vorarlberg statt. In dem westlichsten Bundesland haben neun Gemeinden eine Bürgermeisterin, was einem Anteil von 9,4 Prozent entspricht.
Unterschiede zwischen den Bundesländern
Den höchsten Anteil an Bürgermeisterinnen verzeichnet Niederösterreich mit 99 Frauen in dieser Funktion, was 17,3 Prozent entspricht. In Oberösterreich liegt der Anteil bei 11,9 Prozent (52 Bürgermeisterinnen), in Salzburg bei 11,8 Prozent (14 Bürgermeisterinnen). Im Burgenland sind es 17 Bürgermeisterinnen (9,9 Prozent), in der Steiermark 25 (8,8 Prozent) und in Tirol 22 (7,9 Prozent). Den niedrigsten Anteil weist Kärnten mit neun Bürgermeisterinnen und 6,8 Prozent auf.
Frauen in der Kommunalpolitik insgesamt
Neben den Bürgermeisterinnen engagieren sich in Österreich rund 560 Vizebürgermeisterinnen sowie rund 10.600 Gemeinderätinnen. Insgesamt sind damit etwa 27 Prozent aller Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker in Österreich weiblich.
Zu den Teilnehmerinnen des Netzwerktreffens zählen unter anderem Maria Knauder, die seit sechs Jahren Bürgermeisterin von St. Andrä im Lavanttal ist, sowie Nicole Thaller, Bürgermeisterin von Hofkirchen im Traunkreis und Österreichs jüngste Bürgermeisterin.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








