Klagenfurt: Stellen in der Verkehrsplanung unbesetzt
In Klagenfurt sind derzeit mehrere wichtige Positionen im Bereich Verkehrsplanung und Verkehrstechnik vakant. Betroffen sind die Stelle eines Verkehrsplaners sowie die Position des Ampelanlagentechnikers, dessen langjähriger Stelleninhaber im vergangenen Jahr in Pension gegangen ist.
Stadträtin fordert Handeln vom Bürgermeister
Die für Verkehr zuständige FPÖ-Stadträtin Sandra Wassermann fordert Bürgermeister Christian Scheider (FSP), der zugleich Personalreferent ist, auf, bei der Besetzung der offenen Stellen aktiv zu werden. Wassermann betont, dass derzeit weder ein angestellter Verkehrsplaner noch ein Experte für die Betreuung der Ampelanlagen zur Verfügung stehe. Sollte keine Lösung gefunden werden, müsste nach ihren Angaben eine externe Firma mit der Betreuung der Ampelschaltungen beauftragt werden, was jährliche Kosten von rund 200.000 Euro verursachen würde.
Bürgermeister räumt Nachholbedarf ein
Scheider bestätigt, dass es bei den Ampelschaltungen Nachholbedarf gibt. Er kündigt an, über den Personalausschuss einen Antrag für den Stadtsenat einzubringen. Für die Stelle des Verkehrsplaners läuft nach seinen Angaben bereits ein Objektivierungsverfahren. Zudem kommt eine Mitarbeiterin aus den eigenen Reihen als Kandidatin für die Position der Ampelanlagentechnikerin infrage.
Den Vorwurf, der Magistrat biete für die Schlüsselposition eine zu geringe Bezahlung, weist Scheider zurück. Er begründet die Seltenheit von Sonderverträgen damit, dass in allen Bereichen gespart werden müsse. Die endgültige Entscheidung über das weitere Vorgehen soll im Personalausschuss und im Stadtsenat fallen.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








