NEOS Niederösterreich startet Bürgergespräche zur Sommerbetreuung
Die niederösterreichische NEOS-Landeschefin Indra Collini hat eine Gesprächsinitiative zur Kinderbetreuung in den Sommerferien gestartet. In den kommenden Wochen will sie in 40 Gemeinden des Landes mit Eltern, Großeltern und Kindern sprechen, um die Betreuungssituation vor Ort zu erheben. Die Aktion soll bis Ende August laufen.
Den Auftakt bildete am Donnerstag ein Markttag in St. Pölten, bei dem am NEOS-Stand Eislutscher und Flyer verteilt wurden.
Kritik am bestehenden Angebot
Collini bezeichnet ihre Initiative als „Reality Check“ und stellt sich damit gegen die Einschätzung der zuständigen Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), die das bestehende Angebot als gut bewertet. Collini teilt diese Einschätzung nicht. Sie verweist darauf, dass ein Viertel der Gemeinden in Niederösterreich keine durchgängige Sommerbetreuung anbietet.
Als weiteres Problem nennt Collini die Diskrepanz zwischen Urlaubsanspruch und Feriendauer: Eltern hätten oft fünf Wochen Urlaub im Jahr, während allein die Sommerferien neun Wochen umfassen. Viele Familien müssten daher mit Homeoffice und Teilzeit improvisieren, und nicht alle könnten auf Großeltern oder andere familiäre Unterstützung zurückgreifen.
Forderungen und offene Diskussionen
Collini fordert ein flächendeckendes Betreuungsnetz sowie in jeder Region eine Online-Plattform, auf der Kinderbetreuungsangebote gesammelt zugänglich sind. Eine Zwangsverpflichtung lehnt sie dabei ausdrücklich ab.
Zudem will Collini die Diskussion über eine Verkürzung der Sommerferien anstoßen. Sie weist dabei darauf hin, dass in diesem Zusammenhang auch die zunehmende Zahl an Hitzetagen an Schulen berücksichtigt werden müsse.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.








