NEOS Wien gründet eigene Akademie für politische Aus- und Weiterbildung

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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NEOS Wien hat eine eigene Akademie für politische Aus- und Weiterbildung gegründet. Die „Chancenwerkstatt – NEOS Wien Akademie“ wurde am Montag, dem 28. September 2026, vorgestellt und richtet sich sowohl an bereits aktive Mandatarinnen und Mandatare als auch an Menschen, die neu in die Politik einsteigen wollen.

Neue Bildungseinrichtung der Wiener NEOS

Die Chancenwerkstatt soll unterschiedliche Zielgruppen innerhalb der Partei ansprechen. Mandatarinnen und Mandatare sollen über die Akademie Unterstützung für ihre politische Arbeit erhalten. Funktionäre der Partei können sich zudem gezielt für organisatorische Aufgaben weiterbilden. Darüber hinaus soll die Akademie Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern die Möglichkeit geben, sich auf mögliche künftige politische Aufgaben vorzubereiten.

Als Präsidentin der Chancenwerkstatt fungiert Selma Arapovic, die auch als NEOS-Wien-Klubobfrau tätig ist. Die Vizepräsidentschaft übernimmt die Nationalratsabgeordnete Ines Holzegger. Christoph Wiederkehr, Wiener NEOS-Landessprecher und Bildungsminister, ist ebenfalls Teil der Ankündigung der neuen Einrichtung.

Als Hintergrund für die Gründung verweist die Partei auf die Entwicklung der eigenen Mandatszahlen. Seit der Wien-Wahl 2025 gebe es laut Angaben der Partei rund 40 Prozent mehr NEOS-Mandatarinnen und -Mandatare als zuvor.

Politische Bildungsarbeit innerhalb von Parteien

Grundsätzlich unterhalten mehrere österreichische Parteien eigene Bildungseinrichtungen oder Akademien, über die sie Mitglieder, Funktionäre und Mandatare schulen. Solche Einrichtungen bieten üblicherweise Seminare, Workshops oder Vortragsreihen zu Themen wie Rhetorik, Gremienarbeit, Verwaltungsabläufen oder rechtlichen Grundlagen der politischen Tätigkeit an. Ziel ist es in der Regel, neu gewählte Mandatare möglichst rasch arbeitsfähig zu machen und erfahrenere Funktionsträger fachlich auf dem Laufenden zu halten.

Ein deutlicher Zuwachs an Mandaten stellt Parteien organisatorisch häufig vor Herausforderungen, da mehr Personen in kurzer Zeit mit parlamentarischen oder kommunalpolitischen Abläufen vertraut gemacht werden müssen. Parteiakademien dienen in solchen Fällen häufig auch dazu, einheitliche Standards in der politischen Arbeit zu vermitteln und den Austausch zwischen erfahrenen und neuen Funktionsträgern zu fördern. Zugleich sollen sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu politischer Arbeit ermöglichen, etwa bevor diese für ein Mandat kandidieren oder ein Parteiamt übernehmen.

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.