NEOS wollen Gemeinden in Vorarlberg zur Ferienbetreuung verpflichten

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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NEOS fordern gesetzliche Pflicht zur Ferienbetreuung für Volksschulkinder in Vorarlberg

Die NEOS Vorarlberg verlangen einen Ausbau der Ferienbetreuung für Volksschulkinder. Eine Woche vor Beginn der Sommerferien forderte die Partei eine Änderung des Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes, um Gemeinden zu einem verbindlichen Betreuungsangebot in den Schulferien zu verpflichten.

Derzeit gilt der gesetzliche Versorgungsauftrag der Gemeinden für Volksschulkinder bis zur 4. Schulstufe nicht während der Sommerferien und an schulfreien Tagen. Für insgesamt 14 Ferienwochen im Jahr besteht nach Angaben der NEOS keine Regelung, die Gemeinden zu einem entsprechenden Angebot verpflichtet.

Forderungen im Detail

NEOS-Bildungssprecherin Katharina Fuchs fordert, dass Gemeinden künftig verpflichtet werden, Ferienbetreuungsangebote bereitzustellen und dafür freizeitpädagogische Konzepte zu erarbeiten. Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg soll die Gemeinden dabei unterstützen. Zudem sollen einheitliche Qualitätsstandards und eine verlässliche Platzverfügbarkeit sichergestellt werden.

Als Ziele nennen die NEOS ein verlässliches Betreuungsangebot, mehr Planbarkeit für Eltern sowie eine sozial gestaffelte Finanzierung. NEOS-Klubobfrau Claudia Gamon bezeichnete entsprechende Ausgaben als Investition in die Zukunft.

Hintergrund

Nach Angaben der NEOS sind in Vorarlberg mehr als 52.000 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und unter 18 Jahren von der Frage der Ferienbetreuung betroffen. Die Partei verweist zudem auf rund 12.000 Alleinerzieherhaushalte im Land, von denen etwa 90 Prozent von Frauen geführt werden. Ein entsprechender Antrag wird im Vorarlberger Landtag eingebracht.