Österreich plant Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren ab 2027

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Österreich plant Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren

In Österreich befindet sich ein Gesetz zur Beschränkung des Zugangs von Kindern zu sozialen Medien derzeit in Begutachtung. Demnach sollen Kinder unter 14 Jahren künftig keinen Zugang mehr zu Plattformen wie TikTok, Snapchat oder Instagram haben.

Das Gesetz soll im Jahr 2027 in Kraft treten. Vergleichbare Regelungen wurden bereits in Frankreich und Australien umgesetzt.

Medienkompetenz als Begleitmaßnahme

Das geplante Verbot soll von einem verstärkten Angebot an Medienkompetenz an Schulen begleitet werden.

EU-Kommissar für einheitliche Regelung

EU-Kommissar Magnus Brunner spricht sich für eine EU-weite Regelung aus. Er verweist darauf, dass es innerhalb der Europäischen Union 27 Mitgliedstaaten mit 27 unterschiedlichen Zugängen und ebenso vielen Herausforderungen gebe.

Kritik von Kinder- und Jugendanwalt

Der Vorarlberger Kinder- und Jugendanwalt Christian Netzer sieht ein generelles Verbot sozialer Medien für Kinder weiterhin skeptisch. Ein solches Verbot werde eher kritisch gesehen, so Netzer.

Als Herausforderung bei der Umsetzung gilt zudem die technische Seite des Vorhabens. Insbesondere die Alterskontrolle wird als schwierig eingeschätzt.