Österreich verlängert Grundwehrdienst auf sechs plus drei Monate – 1.000 Euro Vergütung und erstmals Urlaubstage

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Wehrdienstreform in Österreich: Grundwehrdienst künftig sechs plus drei Monate

In Österreich ist eine Reform des Wehrdienstes beschlossen worden. Die neue Regelung soll mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten.

Der Grundwehrdienst dauert demnach künftig sechs Monate, gefolgt von drei zusätzlichen Monaten Truppenübung. Diese verpflichtenden Übungen finden direkt im Anschluss an den Kern-Grundwehrdienst statt. Innerhalb von zehn Jahren müssen zudem nachgelagerte Milizübungen absolviert werden.

Änderungen beim Zivildienst

Der Zivildienst soll zunächst freiwillig auf neun plus zwei Monate ausgeweitet werden können. Für eine Verlängerung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich, die die Zustimmung der Opposition voraussetzt. Die freiwillige Ausweitung soll wissenschaftlich evaluiert werden.

Höhere Vergütung und Urlaubstage

Die finanzielle Vergütung im Grundwehrdienst wird auf 1.000 Euro angehoben. Zudem werden erstmals Urlaubstage im Grundwehrdienst eingeführt. Das beschlossene Modell entspricht dem sogenannten Stufenmodell der Wehrdienstkommission.

Reaktionen

Militärkommandant Dieter Muhr erklärte zur Reform: „Damit lässt sich schon etwas anfangen.“ Er hatte den Wehrdienst im Ausmaß von sechs Monaten mit zusätzlich drei Monaten Milizübungen ursprünglich für zu wenig gehalten.

Rot-Kreuz-Präsident Gottfried Hirz bezeichnete die Reform als „eine sehr gute Lösung“. Beide, Muhr und Hirz, ordneten das Ergebnis als guten Kompromiss ein.

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