ÖVP stößt Debatte über Zukunft des Erdberger Fernbusterminals nach 2029 an

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Die Wiener ÖVP will frühzeitig über die Zukunft des Fernbusterminals in Erdberg diskutieren. ÖVP-Verkehrs- und Planungssprecherin Elisabeth Olischar hat eine Debatte darüber angestoßen, wie das Areal unter der Südost-Tangente genutzt werden könnte, sobald der dortige Busbahnhof im Jahr 2029 abgesiedelt wird. Bis dahin bleibt der Terminal in Erdberg eine zentrale Anlaufstelle für Fernreisende, die mit dem Bus unterwegs sind.

Neuer Terminal in der Leopoldstadt im Bau

Hintergrund der Debatte ist der geplante Umzug des Fernbusterminals in die Leopoldstadt. Dort entsteht zwischen Handelskai und Ernst-Happel-Stadion eine neue Anlage. Laut einem Sprecher der Wien Holding soll eine abgespeckte Version des Projekts bis 2029 fertiggestellt werden, die Kosten dafür liegen bei rund 150 Millionen Euro. Vorgesehen ist unter anderem ein zweigeschoßiges Betriebsgebäude, in dem Räumlichkeiten für Polizei und weitere Behörden untergebracht werden sollen. Zusätzlich soll auf dem Areal ein 220-Betten-Hotel der Odyssey Hotel Group entstehen.

Mit der Absiedelung des Terminals aus Erdberg stellt sich die Frage, was mit der bisherigen Fläche unter der Autobahn geschehen soll. Das Gelände ist derzeit von der Asfinag an die Betreiber des bestehenden Fernbusterminals verpachtet, der Pachtvertrag läuft bis 2035. Ein Sprecher der Asfinag bestätigte, dass es zwar bereits Konzepte für eine mögliche Nachnutzung gebe, konkret spruchreif sei davon aber noch nichts.

Ein großflächiges Areal unter der Tangente

Das betroffene Areal in Erdberg umfasst insgesamt knapp mehr als 17.000 Quadratmeter und erstreckt sich von der Baumgasse bis zur Erdbergstraße. Es ist rund 150 Meter lang und bis zu 25 Meter breit. Die darüber verlaufende Südost-Tangente liegt an dieser Stelle zwischen sieben und 15 Metern über dem Boden. Von der gesamten Fläche sind 12.600 Quadratmeter von der Autobahn überdacht, was dem Gelände eine Art Witterungsschutz verschafft.

Überlegungen zur künftigen Gestaltung sehen vor, eine Fläche von knapp 4.000 Quadratmetern an den Rändern zu entsiegeln und zu begrünen. In unmittelbarer Umgebung des Areals befinden sich zudem rund 8.000 Arbeitsplätze, was die Lage für eine mögliche neue Nutzung zusätzlich relevant macht.

Architekten sprechen von einem „Unort“

In die Debatte eingebracht haben sich auch Fachleute aus der Architektur. Georg Mitterecker, Geschäftsführer der HMA Architektur ZT GmbH, bezeichnet den bestehenden Fernbusterminal in Erdberg als einen „Unort“. Gemeinsam mit der Architektin Carolin Macher, die ebenfalls bei HMA Architektur ZT GmbH tätig ist, hat er ohne Honorar erste Gedanken zu einer möglichen künftigen Nutzung des Areals zu Papier gebracht.

Konkrete Beschlüsse zur Nachnutzung des Geländes liegen bislang nicht vor. Sowohl die endgültige Entscheidung der Asfinag als Verpächterin als auch die tatsächliche Umsetzung etwaiger Konzepte stehen noch aus.

Überdachte Flächen unter Autobahnen als Stadtraum

Grundsätzlich gelten Flächen unter Hochstraßen und Autobahnbrücken in vielen Städten als schwierig zu nutzender Raum. Lärm, Abgase und die bauliche Enge unter den Fahrbahnen schränken klassische Nutzungen wie Wohnen oder klassische Grünflächen oft ein. Gleichzeitig bietet die Überdachung durch die darüberliegende Trasse einen Schutz vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung, was solche Areale für wetterunabhängige Nutzungen interessant machen kann.

In vergleichbaren Fällen werden solche Flächen etwa für Sport- und Bewegungsangebote, Lagerflächen, Werkstätten, Parkraum oder auch kulturelle Zwischennutzungen diskutiert. Entscheidend ist dabei meist die Statik der darüberliegenden Konstruktion, die bauliche Zugänglichkeit sowie die Frage, wie die Aufenthaltsqualität trotz der Lärm- und Schadstoffbelastung durch den Verkehr auf der Trasse gestaltet werden kann. Auch Fragen der Erschließung, etwa über angrenzende Straßenzüge, spielen bei der Planung solcher Areale eine wesentliche Rolle.

Ob und in welcher Form das Areal in Erdberg nach dem Auslaufen der derzeitigen Nutzung tatsächlich umgestaltet wird, hängt letztlich von der Entscheidung

Hinweis zur Faktenprüfung

Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.