Richtermangel in Salzburg: 16 Planstellen unbesetzt
Im Bundesland Salzburg fehlen derzeit 16 Richter-Planstellen. Betroffen sind sowohl das Landesgericht als auch die Bezirksgerichte. Laut Landesgerichtspräsidentin Christina Gumpoldsberger hat der Personalmangel Auswirkungen auf die rechtliche Versorgung der Bevölkerung.
Lange Arbeitszeiten ohne Mehrentlohnung
Claudia Klampfer, Richterin und Sektionsobfrau der Richtervereinigung in Salzburg, beschreibt die Arbeitssituation als deutlich über den formalen Vorgaben liegend. Am Papier sind 40 Wochenstunden vorgesehen, in der Praxis arbeiteten Richterinnen und Richter am Landesgericht laut Klampfer bis zu 60 Stunden pro Woche. Die Sechs-Tage-Woche sei zur Gewohnheit geworden. Diese Mehrarbeit leisteten die Richterinnen und Richter freiwillig und ohne zusätzliche Vergütung.
Standesvertretung fordert mehr Personal
Die Richtervereinigung fordert seit Jahren eine Aufstockung des Personals. Ende Oktober ist eine Aktionswoche geplant. Zu diesem Zeitpunkt wird die österreichische Justiz ihr Arbeitspensum für das gesamte Jahr bereits erfüllt haben.
Hinweis zur Faktenprüfung
Diese Informationen wurden mit KI-Unterstützung auf Basis der vorliegenden Daten gegengeprüft und sprachlich aufbereitet. Die Angaben beziehen sich auf den zum Erstellungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand.







