Steiermark: Schulden könnten bis 2029 auf zehn Milliarden Euro steigen

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Landesrechnungshof warnt vor stark steigenden Schulden in der Steiermark

Der steirische Landesrechnungshof hat eine aktuelle Analyse zum Landeshaushalt vorgelegt. Darin sehen die Prüfer wenig finanziellen Spielraum und weisen auf eine deutlich steigende Verschuldung hin.

Laut Strategiebericht könnten die Schulden des Landes Steiermark bis 2029 auf mehr als zehn Milliarden Euro ansteigen. Die Pro-Kopf-Verschuldung lag 2025 bei rund 5.833 Euro und dürfte bis 2029 auf knapp 8.000 Euro zulegen. Im Vergleich der österreichischen Bundesländer liegt die Steiermark bei der Pro-Kopf-Verschuldung an der Spitze.

Gesundheit sowie Soziales und Wohnbau besonders belastend

Für das Jahr 2026 ist ein negatives Nettoergebnis von rund 808 Millionen Euro budgetiert. Im Jahr 2025 wies der Bereich Gesundheit ein Minus von rund 1,23 Milliarden Euro aus, der Bereich Soziales und Wohnbau ein Minus von rund 1,13 Milliarden Euro. Der Landesrechnungshof bezeichnet diese beiden Bereiche als besonders belastend für den Haushalt.

Der Fiskalrat weist für die Steiermark im Jahr 2024 eine Pro-Kopf-Verschuldung von rund 5.020 Euro aus – ohne Berücksichtigung der Gemeindeschulden. Werden Landes- und Gemeindeschulden zusammengerechnet, ergibt sich für 2025 eine Pro-Kopf-Verschuldung von 8.611 Euro.

Strukturelle Maßnahmen als Voraussetzung für Konsolidierung

Der Landesrechnungshof sieht nur begrenzte Sparmöglichkeiten. Der Anteil frei steuerbarer Ausgaben ist gering. Eine Haushaltskonsolidierung sei laut Landesrechnungshof nur mit strukturellen Maßnahmen möglich.