Totschnig präsentiert Entwurf für Wasserentnahmeregister beim Trinkwasser-Gipfel

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Trinkwasser-Gipfel: Entwurf für Wasserentnahmeregister vorgestellt

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hat am Dienstag beim zweiten Trinkwasser-Gipfel einen Entwurf für ein Wasserentnahmeregister präsentiert. Der Gesetzesentwurf wurde an die Koalitionspartner übermittelt.

Vorgesehen sind Schwellenwerte für eine Meldepflicht von 200.000 Kubikmetern jährlich beziehungsweise 1.400 Kubikmetern täglich. Zu einem möglichen Zeitpunkt des Inkrafttretens äußerte sich Totschnig zurückhaltend; konkrete Fristen seien schwer zu nennen.

Investitionen in die Trinkwasserversorgung

Nach Angaben des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) wurden seit 2023 mehr als 3.000 Projekte zur Trinkwasserversorgung unterstützt. Insgesamt seien rund 1,5 Milliarden Euro investiert worden, davon 233 Millionen Euro durch das Ministerium. Im Zuge der Projekte entstanden rund 370 Brunnen und Quellen sowie mehr als 94.000 Kubikmeter Speichervolumen. Der erste Trinkwasser-Gipfel hatte 2023 stattgefunden.

Totschnig verwies auf außergewöhnliche Hitze und Trockenheit, die in den vergangenen Monaten in vielen Orten verzeichnet worden seien. In zahlreichen Regionen Österreichs seien zudem Tiefstwerte beim Grundwasserstand registriert worden. Die Trinkwasserversorgung sei dennoch gesichert, so Totschnig.

Situation in Tirol und Salzburg

Tirols Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP) berichtete, im Bundesland gebe es rund 10.000 Quellen aus dem Gebirge, von denen derzeit weniger als die Hälfte genutzt werde. In den Kalkalpen bestünden Probleme bei der Wasserversorgung, die mittels Pumpen gelöst werden müssten. Im Tiroler Oberland stelle zudem die Bewässerung eine Herausforderung dar.

Salzburgs Landesrat Maximilian Aigner (ÖVP) erklärte, in seinem Bundesland gebe es noch über 2.200 Quellen. Zahlreiche Salzburger Gemeinden seien in der Wasserversorgung Selbstversorger.