Van der Bellen empfängt deutschsprachige Staatsoberhäupter in Tirol zu Gesprächen über europäischen Zusammenhalt

Hinweis: Dieses Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt und dient der symbolischen Illustration. Es zeigt keine authentische Aufnahme des beschriebenen Ereignisses.

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfängt am Dienstag die Staatsoberhäupter aus vier weiteren deutschsprachigen Ländern in Tirol. Das Treffen beginnt in Innsbruck und wird am Mittwoch in Alpbach fortgesetzt, wo zeitgleich das Europäische Forum Alpbach (EFA) stattfindet. Teilnehmer sind Belgiens König Philippe, Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Großherzog Guillaume von Luxemburg und der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin. Die Zusammenkunft steht unter dem Motto „Zusammenhalt in Europa“.

Programm zwischen Bergisel und Stubaier Gletscher

Das Treffen beginnt am späten Dienstagvormittag im Restaurant 1809 am Innsbrucker Bergisel. Im Anschluss ist ein gemeinsames Arbeitsmittagessen der Staatsoberhäupter geplant. Am Nachmittag steht eine Fahrt auf den Stubaier Gletscher auf dem Programm. Den Abschluss des ersten Tages bildet ein „Landesüblicher Empfang“ für die Staatsgäste vor der Innsbrucker Hofburg.

Am Mittwoch verlagert sich das Treffen nach Alpbach. Im Congress Centrum Alpbach ist eine Arbeitssitzung vorgesehen, die sich am diesjährigen EFA-Jahresmotto „How Europe wins“ orientiert. Zudem wollen die Staatsoberhäupter mit Stipendiatinnen und Stipendiaten aus ihren jeweiligen Heimatländern zusammentreffen und sich mit ihnen austauschen.

Es handelt sich um das erste Treffen dieser Art in Österreich seit der Zusammenkunft in Linz im Jahr 2019. Das zuletzt abgehaltene Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter fand vor fast genau einem Jahr in Bad Ragaz im Kanton St. Gallen in der Schweiz statt.

Regelmäßiger Austausch zwischen den deutschsprachigen Ländern

Das Format der Treffen deutschsprachiger Staatsoberhäupter besteht bereits seit Jahrzehnten und bringt die Repräsentanten von Deutschland, Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg sowie Belgien in wechselnden Konstellationen zusammen. Grundsätzlich dient ein solches Format dazu, den informellen Austausch zwischen den Staatsoberhäuptern zu pflegen, ohne dass damit unmittelbare politische Entscheidungen verbunden sind. Die Ausrichtung wechselt traditionell zwischen den beteiligten Ländern, wobei das gastgebende Staatsoberhaupt jeweils den Ort und einen groben inhaltlichen Rahmen vorgibt.

Bei vergleichbaren Zusammenkünften stehen neben offiziellen Gesprächsterminen häufig auch kulturelle oder regionale Programmpunkte im Vordergrund, die den Gästen Einblicke in das jeweilige Gastland geben sollen. Die Verbindung solcher Staatsbesuche mit bestehenden Veranstaltungen, wie im aktuellen Fall mit dem Europäischen Forum Alpbach, ermöglicht es zudem, den Austausch mit einem breiteren Publikum aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu verknüpfen.

Das Europäische Forum Alpbach als Rahmen

Das Europäische Forum Alpbach zählt zu den traditionsreichen Veranstaltungen im Alpenraum, bei denen sich jährlich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Studierende und Stipendiatinnen und Stipendiaten aus mehreren Ländern austauschen. Die Veranstaltung wird jedes Jahr unter einem eigenen Jahresmotto abgehalten, das den inhaltlichen Schwerpunkt der Diskussionen und Arbeitssitzungen vorgibt. Für die beteiligten Staatsoberhäupter bietet ein solcher Rahmen die Möglichkeit, neben dem eigentlichen Staatstreffen auch direkten Kontakt zu jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den jeweiligen Heimatländern zu pflegen.